Wanderungen

Wanderungssaldo sowie Zu- und Fortzüge über die Landesgrenze 2012 bis 2024 in Hamburg

Bedeutung

Der Indikator gibt Aufschluss über Zu- und Fortzüge nach und von Hamburg unterschieden nach Geschlecht und Herkunftskontinent. Die daraus entstehende Differenz wird durch den Wanderungssaldo abgebildet (Zuzüge abzüglich Fortzüge).

Er gibt Hinweise auf:  

  • Unterschiede im Migrationsverhalten zwischen und Frauen und Männern
  • Unterschiede in Erwerbs- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Entlohnung
  • die demographische Entwicklung in Hamburg 

Wanderungssaldo Hamburgs 2012 bis 2024

Hier wird ein Diagramm dargestellt. Es wird im Text beschrieben und in der Tabelle finden sich die zugrunde liegenden Daten.

Die Säulen stellen den Wanderungssaldo, also die Differenz zwischen den Zuzügen nach Hamburg und den Fortzügen aus Hamburg, dar. Von 2012 bis 2024 ist der Wanderungssaldo mit Ausnahme von 2021 im Beobachtungszeitraum positiv. Das heißt, dass mehr Menschen nach Hamburg zu- als fortziehen. 2022 ist ein besonders hoher positiver Wanderungssaldo für Frauen zu beobachten. 2024 war der Wanderungssaldo zwischen den Geschlechtern ausgeglichen. 

Wanderungssaldo Hamburgs zum Ausland/Unbekannt und zum Bundesgebiet 2012 bis 2024

Hier wird ein Diagramm dargestellt. Es wird im Text beschrieben und in der Tabelle finden sich die zugrunde liegenden Daten.

In diesem Säulendiagramm wird der Wanderungssaldo differenziert nach Wanderungen mit dem  Ausland und dem Bundesgebiet dargestellt. Auffällig ist hier, dass der Beitrag der Wanderungen Bundesgebiet am positiven Gesamtwanderungssaldo über den Beobachtungszeitraum zurückgeht. Mit anderen Worten: Während der positive Gesamtwanderungssaldo zu Beginn der Betrachtung auch auf einen positiven Wanderungssaldo mit den anderen Bundesländern (violett bzw. hellorange) zurückzuführen ist, ist in der zweiten Hälfte der Beobachtung der stark positive Wanderungssaldo mit dem Ausland (lila bzw. orange) die Erklärung für den positiven Gesamtsaldo Hamburgs. 2021 und 2022 ist der Wanderungssaldo zum Bundesgebiet bei Frauen wie Männern stark negativ geworden. 2022 erreichten die aus dem Ausland zugezogenen Frauen den im Zeitverlauf höchsten positiven Wanderungssaldo mit rund 23.500 Personen. 

Fortzüge und Zuzüge aus dem/ins Ausland/Unbekannt 2012 bis 2024

Hier wird ein Diagramm dargestellt. Es wird im Text beschrieben und in der Tabelle finden sich die zugrunde liegenden Daten.

Die beiden Liniengraphen stellen die Wanderungstypen Fortzüge oder Zuzüge über die Landesgrenze mit dem Ausland/Unbekannt dar.  
Die Zahl der Fortzüge der Männer in das Ausland liegt im gesamten Beobachtungszeitraum über der Zahl der Frauen. Frauen haben einen Anteil zwischen 33 % und 39 % an allen jährlichen Fortzügen. Das Fortzugsmaximum im Jahr 2019 liegt bei gut 12.200 Frauen und gut 22.200 Männern.  
Auch bei den Zuzügen aus dem Ausland erreichen im Beobachtungszeitraum Männer höhere Zahlen als Frauen, mit Frauenanteilen zwischen 37 % und 41 %. Nur in 2022 ist die Anzahl der Zuzüge zwischen den Geschlechtern fast gleich verteilt. Insgesamt ist für die Jahre 2015 und 2016 sowie 2022 und 2023 ein starker Anstieg der Zuzugszahlen festzustellen. Die maximalen jährlichen Zuzugszahlen weisen die Kurven für das Jahr 2022 mit rund 33.800 zugezogenen Frauen und 36.100 Männern auf. Seitdem geht der Zuzug aus dem Ausland wieder zurück.  

Zuzüge nach Hamburg aus dem Ausland/Unbekannt 2024 nach Herkunftskontinent (HKZ)

Frauen

Hier wird ein Tortendiagramm dargestellt. Es wird im Text beschrieben und in der Tabelle finden sich die zugrunde liegenden Daten.

Männer

Hier wird ein Tortendiagramm dargestellt. Es wird im Text beschrieben und in der Tabelle finden sich die zugrunde liegenden Daten.

In den abgebildeten Kreisdiagrammen sind die Herkunftskontinente differenziert nach Frauen und Männern anteilig dargestellt. In beiden Gruppen bilden die Zuziehenden aus anderen Ländern Europas mit rund 57 % der Frauen und 54 % der Männer den größten Anteil. Die zweitgrößte Gruppe sind die Zuzüge aus Asien, die bei den Männern mit 27 % einen leicht höheren Anteil als bei den Frauen erreichen. 

Daten