Im Rahmen eines gemeinsamen Vor-Ort-Termins informierten sich Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und Altonas Bezirksamtsleiter Dr. Sebastian Kloth über die Bedeutung der Förderung, die bereits installierten Einbauten sowie über die nächsten Schritte bis zur geplanten Eröffnung im Sommer 2026.
Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Das Neue Amt Altona ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie nachhaltige Stadtentwicklung und innovative Arbeitswelten gemeinsam funktionieren können. Dabei unterstützen wir als Stadt gern, auch mit Mitteln aus dem investiven Quartiersfonds. Hier entsteht ein moderner und ökologisch vorbildlicher Standort von und für Menschen mit echtem Pioniergeist und Tatkraft. Solche Projekte zeigen, wie wir gemeinsam Hamburgs Stadtteile zukunftsfähig und lebenswert gestalten. Ich lade alle Interessierten herzlich ein, sich das Neue Amt Altona anzusehen und sich zu überlegen, ob dies nicht der perfekte Arbeitsplatz sein könnte.“
Dr. Sebastian Kloth, Bezirksamtsleiter Altona: „Mit der Förderung aus dem Quartiersfonds setzen wir ein starkes Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung und die Stärkung der lokalen Kreativwirtschaft. Das Neue Amt Altona wird nicht nur ein Ort für innovative Unternehmen, sondern auch ein Begegnungsraum für die Nachbarschaft. Ich habe mir persönlich einen Eindruck vom Projekt verschafft und bin beeindruckt von der Offenheit und dem gelebten Gemeinschaftsgeist, der hier bereits spürbar ist. Solche ‚dritten Orte‘ schaffen Verbindungen zwischen Menschen und machen ein Quartier lebenswert. Hier wird gezeigt, wie nachhaltiger Holzbau und Gemeinwohlorientierung Hand in Hand gehen.“
Das Neue Amt Altona ist ein genossenschaftlich organisiertes Leuchtturmprojekt für nachhaltiges Bauen und zeitgemäßes Arbeiten in Hamburg. Auf rund 1.600 m² Büro- und Gemeinschaftsflächen werden künftig etwa 300 Selbstständige, Start-ups und kleine Unternehmen einen modernen Arbeitsplatz finden. Der Neubau verbindet sich mit dem benachbarten Alten Finanzamt Altona und vereint so einen etablierten Kreativstandort mit innovativem Co-Working in einem nachhaltigen Holzgebäude.
Mit Café, Veranstaltungsflächen und einem begrünten Innenhof öffnet sich das Haus zum Stadtraum und wird zu einem neuen Treffpunkt für die Nachbarschaft. Die langfristige Sicherung des Standorts für die Kultur- und Kreativwirtschaft gilt als Schlüsselprojekt für die Altona-Altstadt im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE).
Investiver Quartiersfonds
Mit dem seit 2018 bestehenden investiven Quartiersfonds wird die Infrastruktur in den Hamburger Bezirken entlang gezielter Projekte finanziell unterstützt. Dabei werden Kinder- und Jugendeinrichtungen genauso berücksichtigt, wie soziale Projekte, Stadtteilkultur oder Sportanlagen. In Abstimmung zwischen der Behörde für Finanzen und Bezirke und den Bezirken können damit vor Ort investive Maßnahmen direkt unterstützt, beziehungsweise gemeinsam finanziert werden. Mit dem investiven Quartiersfonds fördern die Bezirke, Bezirksversammlung und Bezirksverwaltung gezielt die Infrastruktur vor Ort.
Rückfragen der Medien
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