Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Verwaltungsratsvorsitzender des LIG: „Der Senat steht für eine aktive Bodenpolitik, um die strategischen städtischen Interessen wahren zu können. Dazu gehört auch, Industrieflächen in und für Hamburg zu sichern und bei Bedarf zu intervenieren. Das ehemalige Sietas-Werftgelände hat eine bewegte Geschichte hinter sich, hier war eine städtische Intervention im Zwangsversteigerungsverfahren nötig und möglich. Nach einem aufwendigen, zeitintensiven Verfahren können wir mit dem Erwerb diese Fläche sichern, den Industriestandort Hamburg unterstützen und somit perspektivisch Wertschöpfung und Arbeitsplätze erhalten. Gleichzeitig werden die Flächen gezielt für Hochwasserschutz und die öffentlich-rechtliche Unterbringung für Geflüchtete genutzt. Für den Erhalt des denkmalgeschützten Portalkrans können wir ebenfalls Sorge tragen.“
Öffentlich-rechtliche Unterbringung und Hochwasserschutz
Neben dem Werftgelände befindet sich eine öffentlich-rechtliche Unterbringung für Geflüchtete. Der Standort der Unterbringung wurde miterworben. Fördern & Wohnen erhält durch den Grundstückserwerb Planungssicherheit und kann die alten Wohncontainer durch moderne Unterkünfte ersetzen.
Positiver Nebeneffekt des Erwerbs ist, dass die Stadt künftig Randbereiche der Werft für die Ertüchtigung des Neuenfelder Hauptdeichs und des Estedeichs nutzen kann.
Denkmalgeschützter Portalkran bleibt erhalten
Mit dem Erwerb des Werftgeländes wird der dauerhafte Verbleib des denkmalgeschützten Portalkrans Jucho am Neuenfelder Fährdeich gesichert. Die FHH arbeitet an Lösungen für die Integration des Portalkrans in die Neubebauung.
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