Sicherheit an öffentlichen Schulen

Hamburg verstärkt Schutz gegen Einbrüche und Vandalismus an Schulen

06. August 2026 Pressemitteilung

Die Freie und Hansestadt Hamburg setzt alles daran, die Sicherheit an öffentlichen Schulen auch im Hinblick auf Einbrüche und Sachbeschädigungen weiter zu erhöhen: Nach einer Serie von Einbrüchen und Vandalismusvorfällen in den vergangenen Monaten hat die Stadt umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen und investiert gezielt in die Prävention. Gleichzeitig appelliert sie an die Aufmerksamkeit und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam für sichere Lernorte zu sorgen.

  • Finanzen und Bezirke

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Jedes Jahr nehmen wir viele Millionen Euro für den Schulbau in die Hand. Wir schaffen damit bestmögliche Bedingungen für die Schulgemeinschaften und insbesondere die Schülerinnen und Schüler in dieser Stadt. Schulen sind Räume für alle. Blinde Zerstörungswut, Vandalismus und Einbrüche verfolgen wir daher mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Und wir rufen alle Hamburgerinnen und Hamburger dazu auf, wachsam zu sein und die Augen aufzuhalten. Wenn Sie zum Beispiel als Nachbarn oder Spaziergänger etwas Auffälliges im Bereich einer Schule bemerken, melden Sie sich bitte umgehend bei der Polizei.“

Bildungs- und Familiensenatorin Ksenija Bekeris: „Videokameras können nicht überall installiert werden, auch Wachdienste helfen nur bedingt und Hausmeister:innen wohnen immer seltener auf den Schulgeländen. Daher kommt es auch auf die Nachbarschaft einer Schule an, das direkte Umfeld. Aber auch auf die Schulgemeinschaften selbst, denn manchmal sind es auch ältere oder ehemalige Schüler, die für Schmierereien oder Vandalismus verantwortlich sind. Aufmerksamkeit zählt! Damit unsere schönen Schulgelände zugänglich bleiben können und die vielen Investitionen in Gebäude, Ausstattung und Spielgeräte nicht umsonst waren.“

Mandy Herrmann, Sprecherin der Geschäftsführung von SBH | Schulbau Hamburg: „Die wiederholten Einbrüche und Vandalismusvorfälle an unseren Schulen nehmen wir sehr ernst. Als Bildungsbau Hamburg haben wir in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und der Polizei Hamburg zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um die Sicherheit an unseren Schulstandorten weiter zu erhöhen. Darunter zählen technische Lösungen wie Einbruchmeldeanlagen bis hin zu verstärkten Kontrollen durch Sicherheitsdienste. Uns ist wichtig, dass sich Kinder, Lehrkräfte und Eltern auf einen geschützten Lern- und Lebensraum verlassen können.“

Mehr Sicherheit an Hamburgs Schulen 

Hamburgs öffentliche Schulen sind Orte des Lernens und der Gemeinschaft und sollen es auch bleiben. Leider kam es zuletzt vermehrt zu Einbrüchen und Vandalismus an verschiedenen Standorten im gesamten Stadtgebiet. Allein seit Jahresbeginn wurden über 40 Einbruchsversuche an Hamburger Schulen gemeldet.

In letzter Zeit waren insbesondere Schulen in Lokstedt und Bergedorf betroffen, an denen es innerhalb eines Jahres zu mehreren Einbrüchen und in einem Fall auch zu Brandstiftung kam. In mehreren Fällen wurden nicht nur Eigentum der Schule entwendet, sondern auch erhebliche Zerstörung angerichtet – von demolierten Türen und Fenstern bis hin zu Wasserschäden und unbenutzbaren Küchen- und Mensabereichen.

Maßnahmen zum Schutz der Schulen

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat in den vergangenen Monaten die Sicherheitsvorkehrungen an den Schulen gezielt verstärkt. Zu den aktuell umgesetzten und geplanten Maßnahmen zählen insbesondere:

  • Regelmäßige Bestreifung gefährdeter Standorte durch einen Wachdienst, um eine erhöhte Präsenz und Abschreckung zu gewährleisten und eine schnelle Präsenz vor Ort sicherzustellen
  • Überwachung von Baustellen zur Prävention und schnellen Aufklärung von Vorfällen 
  • Installation von Einbruchmeldeanlagen an gefährdeten Standorten
  • Aufstellung zusätzlicher Bauzäune zur Sicherung gefährdeter Bereiche
  • Vorziehen geplanter Abbruchprojekte mit dem Ziel, Vandalismusprävention frühzeitig umzusetzen und „Lost Places“ zu vermeiden

Zu allen genannten Maßnahmen stehen die Beteiligten in engem Austausch mit der örtlichen Polizei, um die Sicherheitslage kontinuierlich zu bewerten, zu verbessern und gemeinsam geeignete nächste Schritte abzustimmen. Gleichzeitig appelliert die Freie und Hansestadt Hamburg an alle Bürgerinnen und Bürger, aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.

Gemeinsam für sichere Schulen 

Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und aller Beschäftigten steht für die Freie und Hansestadt Hamburg an erster Stelle. Die getroffenen Maßnahmen setzen an den richtigen Stellen an, dennoch ist die Unterstützung der gesamten Hamburger Bevölkerung gefragt. Wer außerhalb der Unterrichtszeiten Ungewöhnliches auf dem Schulgelände oder in Schulgebäuden bemerkt, wird gebeten, dies umgehend der Polizei zu melden.

Rückfragen der Medien
Behörde für Finanzen und Bezirke
Pressestelle
Telefon: 040 42823 1662
E-Mail: pressestelle@fb.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/fb

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