Hamburger Finanztag

Hamburger Finanztag in Berlin: Haushaltswirtschaft in der Zeitenwende

29. Januar 2024 Pressemitteilung

Wie soll eine moderne Haushaltswirtschaft zukünftig aussehen, welche Bedingungen einer Schuldenbremse sollen gelten? Wie kann die Finanzierung öffentlicher Investitionen vor dem Hintergrund der Diskussion um die Schuldenbremse gestemmt werden? Diese und weitere Fragen diskutieren Expertinnen und Experten beim Hamburger Finanztag in der Landesvertretung in Berlin am 1. Februar.

  • Finanzen und Bezirke
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Dr. Andreas Dressel: „Hamburg hat seine Hausaufgaben gemacht und sich für eine fortschrittliche doppisch geprägte Haushaltswirtschaft entschieden. Der Bund muss seine Finanzen so ordnen, dass er ebenso wie die Länder politisch handlungsfähig bleibt. Länder, Gemeinden und Wirtschaft benötigen Planungssicherheit. Die gute Nachricht ist: Es gibt Lösungen und Lösungswege, die auch der Bund beschreiten kann.“

Zu den europäischen Schuldenregelungen und den sogenannten EPSAS (European Public Sector Accounting Standards) wird der ehemalige EU-Kommissar Günther Oettinger sprechen. Die Ökonomen Prof. Dr. Christian Kastrop und Prof. Dr. Jens Südekum befassen sich in ihrem Vortrag mit den Schuldenregelungen der Zukunft. Zum Abschluss findet eine Podiumsdiskussion statt mit Katharina Beck, Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. Andreas Dressel, Senator und Präses der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, Metin Hakverdi, Mitglied des Deutschen Bundestages und Franziska Hoppermann, Mitglied des Deutschen Bundestages.

Restplätze für die Veranstaltung sind noch vorhanden. Die Anmeldung ist unter Hamburger Finanztag: Hamburger Finanztag: Haushaltswirtschaft in der Zeitenwende (dataport.de) möglich.

Rückfragen der Medien

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Pressestelle
Telefon: 040 42823 1662
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