Dr. Andreas Dressel, Senator für Finanzen und Bezirke: „Die Sanierung der Hamburger Kaimauern ist eine Jahrhundertaufgabe. Sie stellt bautechnisch und wirtschaftlich eine große Herausforderung dar, ist aber gleichzeitig unverzichtbar, auch um das UNESCO Welterbe auf Dauer zu erhalten. Die Neugestaltung der Kehrwiederspitze ist Teil der Gesamtmaßnahme, die am Zollkanal und der Inneren Speicherstadt schon seit Jahren läuft. Wir schaffen hier einen besonderen Ort, der zum Verweilen einlädt und einen einzigartigen Blick auf die historische Polizeiwache und die Speicherstadt bietet. Die neue Freifläche wird nicht nur das Welterbe aufwerten, sondern auch allen Hamburgerinnen und Hamburgern sowie Gästen einen Platz schenken, an dem Geschichte und Gegenwart aufeinandertreffen.“
Jochen Margedant, Kaufmännischer Geschäftsführer der Elbphilharmonie: „Die exponierte Lage der Elbphilharmonie – an drei Seiten vom Wasser umgeben – ist Teil ihrer besonderen Attraktivität, zugleich schon immer auch eine Herausforderung für die An- und Abreise der rund 3,2 Millionen Besucherinnen und Besucher jährlich. Die große Baustelle mitten auf der zentralen Zuwegung zur Elbphilharmonie bedingt ab 21. Februar 2026 einige Anpassungen bei der Verkehrs- und Besucherführung. Wir werden daher bis zur Beendigung der Baumaßnahmen die Konzertgäste und Plazabesucher immer aktuell und aktiv über unsere Medienkanäle darauf hinweisen, wie man weiterhin am besten sicher und bequem ins Haus kommt. Im Ergebnis freuen wir uns, dass die Speicherstadt so erhalten wird, wie sie Hamburg seit über 100 Jahren prägt und auch das einzigartige Umfeld der Elbphilharmonie ausmacht.“
Die Sanierung im Bereich Kehrwiederspitze erstreckt sich über die Kaimauern zwischen der Niederbaumbrücke West und Ost, den Bereich westlich der Brücken sowie die Freifläche an der Kehrwiederspitze. Die Arbeiten erfolgen unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Vorgaben des UNESCO-Welterbes Speicherstadt. Geplant sind Ersatzneubauten in Form von rückverankerten Bohrpfahlwänden und tief gegründeten Stahlbetonplatten.
Die Baustelle wird in rund 15 eng abgestimmten Bauphasen umgesetzt. Für die erforderlichen Sanierungsarbeiten stehen im gesamten Baufeld nur begrenzt Flächen zur Verfügung, es handelt sich insgesamt um sehr beengte Verhältnisse. Die in Anspruch genommenen Flächen werden auf ein Minimum begrenzt. Dennoch ist es unvermeidbar, dass die Niederbaumbrücke West (in Richtung HafenCity) für den motorisierten Individualverkehr, den ÖPNV sowie für den Radverkehr gesperrt werden muss. Ein umfassendes Verkehrskonzept sorgt für geeignete Umleitungen von PKW, Radfahrern, Linien- und Reisebussen sowie eine sichere Führung des Fußgängerverkehrs. Weitere Informationen zur Sanierung und zur Streckenführung finden Sie auf der Homepage des LIG unter „Aktuelles“: https://immobilien-lig.hamburg.de/
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