Sport-, Jugend- und Kulturzentren

Sanierung kommunaler Einrichtungen – Hamburg investiert weiter in starke Bezirke

04. September 2026 Pressemitteilung

Die Sanierung und Modernisierung kommunaler Einrichtungen in Hamburg kommt weiter gut voran. Hamburg hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich um Förderungen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SKE) beworben. Mit diesem Programm werden Maßnahmen von Kommunen mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung unterstützt. Mit der Förderung verbunden ist jeweils auch eine anteilige Komplementärfinanzierung durch das Land beziehungsweise die Kommune.

  • Finanzen und Bezirke

Finanz- und Bezirkssenator Dr. Andreas Dressel: „Mit der Investitionsoffensive stärkt Hamburg gezielt die soziale Infrastruktur in den Bezirken. Die modernisierten Sport-, Jugend- und Kulturzentren sind wichtige Treffpunkte für das gesellschaftliche Miteinander und fördern den Zusammenhalt vor Ort. Die Sanierungen sind ein Gewinn für alle Hamburgerinnen und Hamburger und sichern die Zukunftsfähigkeit der Stadtteile. Von den aktuell 14 geförderten Projekten verlaufen die meisten weiterhin im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen. Bei 11 Projekten sind die Kosten stabil geblieben. Lediglich bei sechs Projekten gibt es zeitliche Verzögerungen, die vor allem auf witterungsbedingte oder bauliche Herausforderungen zurückzuführen sind. Gleichzeitig überprüfen wir mit Blick auf die Haushaltslage, ob in einzelnen Fällen bestimmte Projekte auch kostengünstiger gestaltet werden können. Im Einvernehmen mit dem zuständigen Bezirk haben wir aktuell zwei Projekte in die Überprüfung genommen. Die Finanzbehörde behält sich weitere Überprüfungen vor und wird für neue SKS/SKE-Projekte Konsequenzen aus Kostenüberschreitungen der Vergangenheit ziehen.“

Die Projekte im Einzelnen mit Sachstand Sommer 2026:

  • Bürgerhaus Wilhelmsburg: Sanierung abgeschlossen, Kosten rund 9,8 Mio. Euro
  • Vereinshaus Ruder-Club Wilhelmsburg: Fertigstellung witterungsbedingt Frühjahr 2027, Kosten rund 5,2 Mio. Euro
  • Jugend- und Stadtteilkulturzentrum MOTTE: Fertigstellung April 2027, Kosten rund 3,42 Mio. Euro
  • Hamburg-Haus: Fertigstellung Mitte 2027, Kosten rund 15,85 Mio. Euro (Kostensteigerung durch zwingend notwendige Maßnahmen, die erst im Verlauf der Sanierung absehbar waren)
  • Jüdischer Friedhof: Fertigstellung Ende 2028, Kosten rund 4,895 Mio. Euro
  • Standort Schwanenwesen und Wildtierrettung: Fertigstellung derzeit offen. Kosten rund 7,24 Mio. Euro. Hinweis: Das Bezirksamt Hamburg-Nord als Bauherrin, die ausführende Sprinkenhof GmbH und die Behörde für Finanzen und Bezirke haben gemeinsam einen temporären Baustopp für das Vorhaben beschlossen. Durch die schwierigen Bodenverhältnisse hatten sich auf der Baustelle an der Erikastraße zuletzt Verzögerungen ergeben. Nun sollen zunächst alternative Bauweisen geprüft werden. Außerdem findet angesichts der prognostizierten Kostenentwicklung auch eine Überprüfung der Kosten-Nutzen-Analyse für das Gesamtprojekt statt. Mit entsprechend angepassten Planungen sollen dann im weiteren Verlauf insgesamt die Voraussetzungen geschaffen werden, um das Projekt weiterzuführen. Klar ist weiterhin: Der Standort des Schwanenwesens soll einen wichtigen Beitrag zur Wildtierrettung sowie zum Seuchen- und Katastrophenschutz für ganz Hamburg leisten. Das ist ein Gewinn – nicht nur für Hamburg-Nord, sondern für die ganze Stadt.
  • Sportcampus Alsterdorf: Fertigstellung September 2026, Kosten rund 12,82 Mio. Euro
  • Straße der Inklusion: Fertigstellung Mitte 2029, Kosten rund 13,6 Mio. Euro
  • Goldbekhaus: Fertigstellung voraussichtlich 2030, Kosten rund 19,99 Mio. Euro. Hinweis: Das Bezirksamt Hamburg-Nord als Bauherrin, die ausführende Sprinkenhof GmbH und die Behörde für Finanzen und Bezirke haben aufgrund umfangreicher planerischer und baulicher Herausforderungen gemeinsam einen temporären Planungsstopp für das Vorhaben beschlossen. Mit entsprechend angepassten Planungen, die unter anderem auch Prüfungen kostengünstigerer Alternativen beinhalten, sollen dann im weiteren Verlauf insgesamt die Voraussetzungen geschaffen werden, um das Projekt weiterzuführen. Im Fokus steht dabei, die Ertüchtigung des ganzen Hauses statt wie bisher geplant nur der Halle in den Blick zu nehmen. Dabei soll insbesondere auf die Aspekte Barrierefreiheit und Brandschutz geachtet werden.
  • Kanucentrum Osterbek: Fertigstellung August 2027, Kosten rund 6,53 Mio. Euro
  • Farmsener Turnverein: Fertigstellung Sommer 2028, Kosten rund 5,5 Mio. Euro
  • Lehrschwimmbecken: Fertigstellung Mitte 2027, Kosten rund 21 Mio. Euro
  • SC Eilbek: Fertigstellung drittes Quartal 2027, Kosten rund 4,7 Mio. Euro
  • Sportforum Walddörfer SV: Fertigstellung viertes Quartal 2027, Kosten rund 7,9 Mio. Euro

Rückfragen der Medien
Pressestelle der Finanzbehörde
Telefon: 04) 42823 2754
E-Mail: pressestelle@fb.hamburg.de

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