Viele Menschen profitieren im hvv bereits von besonders günstigen Angeboten, so besitzen mehr als 200.000 Schülerinnen und Schüler in Hamburg das kostenlose hvv Deutschlandticket. Auch Auszubildende, Studierende und mehr als 330.000 Arbeitnehmer:innen erhalten ihr hvv Deutschlandticket zu Sonderkonditionen. Außerdem gewährt die Stadt Hamburg den Sozialrabatt für Menschen im Leistungsbezug. Auch im Umland werden günstige Fahrkarten für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende angeboten.
Ab dem 1. Mai 2026 kommen auch Hamburgs Seniorinnen und Senioren in den Genuss von Vergünstigungen. Das neue hvv Deutschlandticket für Senioren in Hamburg kostet dann für alle Menschen ab 67 Jahren nur noch 49 Euro (statt regulär 63 Euro). Damit bleiben jeder Seniorin und jedem Senior jährlich 168 Euro mehr im Portemonnaie. Alle Hamburger Seniorinnen und Senioren, die bereits ein hvv Deutschlandticket haben, werden rechtzeitig vor dem 1. Mai persönlich angeschrieben und über das neue Angebot informiert.
Anna-Theresa Korbutt, Geschäftsführerin hvv: „Wir schreiben die Erfolgsgeschichte des hvv Deutschlandtickets weiter: Zukünftig werden auch ältere Menschen gezielt entlastet und erhalten vergünstigte Mobilität im hvv. Damit bieten wir unseren Fahrgästen für den gesamten Lebenszyklus einfache und günstige Angebote.“
Dr. Anjes Tjarks, Verkehrssenator: „Das Deutschlandticket macht mobil in allen Lebenslagen. Wir bieten in Hamburg das kostenlose Schülerticket an, ein Sozialticket, es gibt Vergünstigungen für Studenten und Auszubildende. Und nun wird es auch bald für Hamburgs Seniorinnen und Senioren ein rabattiertes Ticket geben. Damit schaffen wir auch für diese Altersgruppe eine finanzielle Entlastung von jährlich 168 Euro. Das Deutschlandticket ist nicht nur ein Turbo für die Verkehrswende, sondern auch ein zutiefst soziales Instrument, um günstige Mobilität für alle zu ermöglichen.“
Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Angesichts der schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen ist diese Maßnahme ein großer, aber gerade noch machbarer Schritt. Schon lange sind wir bei den Senioren als Senat im Wort. Das wird die unbürokratische Teilhabe vieler Seniorinnen und Senioren in der Stadt unterstützen – denn bezahlbare Mobilität ist in vielen Fällen Voraussetzung für aktive Teilhabe. Die Maßnahme reiht sich ein in ein ganzes Bündel von Ticketoptionen rund ums Deutschlandticket – die Produktfamilie ist damit komplett: Mit dem Schüler-, Azubi- und Semesterticket machen wir die nächste Generation mobil, mit dem bundesweit sehr günstigen Sozialticket ermöglichen wir vielen Leistungsbeziehern die Teilhabe. Und mit dem geplanten Zuschuss zum Deutschlandticket für alle städtischen Beschäftigten ab 1. April 2026 ziehen wir mit vielen privaten und öffentlichen Arbeitgebern gleich. Das alles lassen wir uns was kosten: Zur Finanzierung des Deutschlandticket selbst stellt Hamburg strukturell 130 Mio. Euro bereit. Die Ticketsubventionen addieren sich zukünftig auf rund 200 Mio. Euro/Jahr – inklusive der 6 Mio. Euro ab 2026 für das Seniorenticket (ein ganzes Jahr kostet gut 9 Mio. Euro). Zusammen mit Leistungsbestellungen und Verlustausgleichen (über die städtische HGV) wendet die Stadt für den ÖPNV schon ohne Investitionen damit über 1 Mrd. Euro pro Jahr auf. Hinzu kommen die Investitionen: Wir investieren allein in den Jahren 2025 und 2026 rund 1 Mrd. Euro in den Schnellbahnausbau (davon 135 in moderne Schienenfahrzeuge im Wesentlichen der S-Bahn). In den kommenden Jahren 2027 bis 2030 investieren wir weitere rd. 2,8 Mrd. Euro in den Schnellbahnausbau, davon rd. 1,5 Mrd. in den Bau der U5. Nirgendwo in Deutschland wird damit pro Kopf so viel in den öffentlichen Nahverkehr investiert wie in Hamburg!“
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