Lesebrücke Hamburg – Prag

500 Lese-Kilometer zum 35. Jubiläum der Städtepartnerschaft

23. Juli 2025 Pressemitteilung

Im Rahmen der „Lesebrücke Hamburg – Prag“ haben seit Februar dieses Jahres hunderte Schülerinnen und Schüler gemeinsam eine Strecke von rund 500 Kilometern erlesen. Dies entspricht der ungefähren Luftlinie zwischen den beiden Partnerstädten. Insgesamt wurden zur diesjährigen Aktion wieder 3 Millionen Buchseiten gelesen.

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Mit dem Projekt entstand bereits 2020 während der Corona-Pandemie ein verbindendes Format über Ländergrenzen hinweg, das Kinder beider Städte durch Lesen zusammenbringt. Anlässlich des 35. Jubiläumsjahres der Städtepartnerschaft wurde es 2025 erfolgreich wiederholt. Zum Beginn der Hamburger Sommerferien und zum kommenden Schulstart in Prag sollen zum Abschluss des Projekts die von Bürgermeister Tschentscher und Oberbürgermeister Svoboda unterzeichneten Urkunden für die teilnehmenden Schulen überreicht werden.

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister: „Lesen ist eine Schlüsselkompetenz von Kindern und Jugendlichen für ihren Bildungs- und Lebensweg. Die Lesebrücke trägt dazu bei, dass sie Interesse an Büchern entwickeln und ihre Lesefähigkeit gefördert wird. Zugleich vertieft das Projekt die Kontakte zwischen den Schulen in beiden Städten. Das ist ein besonderes Zeichen der Freundschaft zwischen Hamburg und Prag im 35. Jahr unserer Städtepartnerschaft. Ich gratuliere allen beteiligten Schülerinnen und Schülern sehr herzlich und wünsche auch weiterhin viel Freude beim Lesen.“

Über die Lesebrücke

Die Rechnung ergibt sich wie folgt: 1 m entspricht etwa 6 Buch-Seiten, 6.000 Seiten ergeben 1 km und 600.000 Seiten wiederum 100 km. Für die Strecke Hamburg – Prag (fast 500 km) müssen somit etwa 3 Millionen Seiten gelesen werden. Beteiligt sind 6. und 7. Klassen diverser Schulen aus unterschiedlichen Stadtgebieten in Hamburg und Prag. Welche Bücher gelesen werden, bleibt den Kindern und Schulen überlassen. Ob Roman, Sachbuch, Comic oder Kochbuch – jede gelesene Seite zählt. Damit tragen alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer individuellen Lesekompetenz zum Erfolg des Projekts bei.

Die „Lesebrücke Hamburg – Prag“ ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg, der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung, dem tschechischen Schulministerium in Prag und der Senatskanzlei Hamburg im Rahmen des 35. Jubiläums der Städtepartnerschaft Hamburg-Prag. Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebsite: buewi.de/programm/lesebruecke-hamburg-prag/.

Städtepartnerschaft Hamburg und Prag

Das Städtepartnerschaftsabkommen zwischen Hamburg und Prag ging aus der „Politik der Elbe“ hervor und wurde am 19. April 1990 durch den damaligen Ersten Bürgermeister Henning Voscherau sowie den damaligen Oberbürgermeister von Prag Jaroslav Kořán in Hamburg unterzeichnet. Die Städtepartnerschaft wird sowohl auf Ebene der Verwaltungen als auch von der Bürgergesellschaft in aktiver Weise mit Leben gefüllt. Das 35. Jubiläumsjahr 2025 ist ein besonderer Anlass, um den intensiven und vielfältigen Austausch in den Bereichen Gesellschaft, Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik hervorzuheben. Prag gilt mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern als geistiges und kulturelles Zentrum des östlichen Mitteleuropas sowie als wichtige Handels- und Industriestadt. Mehr Informationen zur Städtepartnerschaft unter: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/senatskanzlei/themen/internationales/partnerstaedte/prag

Rückfragen der Medien
Pressestelle des Senats
Telefon: 040 42831 2242
E-Mail: pressestelle@sk.hamburg.de 

Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg
Maren Töbermann | Projektleitung
Telefon: 040 752017 08
E-Mail: marentoebermann@buewi.de

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