Tag der Religionen 2025

Hamburg setzt Zeichen für interreligiösen Dialog

17. November 2025 Pressemitteilung

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher empfängt heute Vertreterinnen und Vertreter des Runden Tisches der Religionen im Rathaus. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Förderung des interreligiösen Dialogs sowie die Würdigung des sozialen Engagements der Religionsgemeinschaften. Auch aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Extremismus sollen thematisiert werden.

  • Senatskanzlei

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister: „In Hamburg leben Menschen aus über 180 Nationen mit unterschiedlichsten Glaubensrichtungen und Weltanschauungen zusammen. Die Vielfalt und Weltoffenheit der Stadtgesellschaft stärken Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur und bereichern das Leben in der Hansestadt. Sie erfordern zugleich Respekt, Toleranz und Rücksicht gegenüber den Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Der interreligiöse Dialog ist ein wichtiger Beitrag zum wechselseitigen Verständnis und guten Miteinander der Religionen. Mit ihrem sozialen Engagement, mit ihrer klaren Haltung gegen Extremismus und Diskriminierung tragen die Kirchen und Religionsgemeinschaften sehr zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und solidarischen Miteinander in unserer Stadt bei.“

Im Anschluss wird der Chef der Senatskanzlei, Staatsrat Jan Pörksen, die Mitglieder des Runden Tisches und zahlreiche weitere Gäste zu einem Senatsempfang begrüßen. In diesem Jahr widmet sich der Empfang insbesondere der religiösen Vielfalt in Schulen sowie dem in Hamburg etablierten „Religionsunterricht für alle“.

Der Runde Tisch der Religionen

Der Runde Tisch der Religionen ist ein 1998 gegründetes bundesweites Forum, das sich für die Verständigung und Toleranz zwischen den Religionsgemeinschaften einsetzt. Gemeinsam mit dem Interreligiösen Forum Hamburg als lokalem Partner richtet der Runde Tisch im Jahr 2025 den Tag der Religionen in Hamburg aus. In diesem Rahmen fanden verschiedene Veranstaltungen zum interreligiösen Dialog statt, darunter ein Austausch des Runden Tisches mit Schülerinnen und Schülern sowie Religionslehrkräften des Kurt-Körber-Gymnasiums.

Rückfragen der Medien

Pressestelle des Senats
Telefon: 040 42831 2242
E-Mail: pressestelle@sk.hamburg.de

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