1. Nachhaltige Mobilität im Fokus – AMIGOS startet Datenerhebung in Eimsbüttel
Wie bewegen sich Menschen durch die Stadt – und wie kann Mobilität künftig nachhaltiger und sicherer gestaltet werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das europäische Forschungsprojekt AMIGOS.
Datenerhebung mit der SPOR-App
Im Hamburger Anwendungsfall steht der Stadtteil Eimsbüttel im Mittelpunkt. Mithilfe der SPOR-App werden anonym und datenschutzkonform Mobilitätsdaten gesammelt. Die App erkennt automatisch zurückgelegte Wege und Verkehrsmittel und liefert so wertvolle Einblicke in das tatsächliche Mobilitätsverhalten der Menschen in Eimsbüttel im Alltag.
Die Daten helfen dabei zu verstehen, wo Mobilität bereits gut funktioniert und wo Verbesserungen nötig sind – etwa bei sicheren Querungen, Radwegen oder Verkehrsverbindungen.
Einfach mitmachen
Die Teilnahme ist unkompliziert: Sie wohnen oder arbeiten im Stadtteil Eimsbüttel? Dann einfach die App herunterladen, registrieren und im Alltag laufen lassen – ohne Fragebögen oder zusätzlichen Aufwand.
- Mehr Informationen und Download der App: https://www.toi.no/spor
Mitmachen und gewinnen
Ein zusätzlicher Anreiz: Unter allen Teilnehmenden werden ein 500-€-Gutschein sowie mehrere Café-Gutscheine rund um die Rellinger Straße verlost. Mit der Teilnahme leisten Bürgerinnen und Bürger einen wichtigen Beitrag, Hamburgs Mobilität nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.
2. Mehr Lebensqualität in Hamburg - Neuwerk
Im Rahmen des europäischen Projekts RescueME wurde auf der Insel Neuwerk ein besonderer Fokus auf die Stärkung der Lebensqualität und Resilienz vor Ort gelegt. Ziel ist es, gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern tragfähige Lösungen für Herausforderungen wie Klimawandel, Extremwetterereignisse und Notfallvorsorge zu entwickeln.
Neuwerk als abgelegener, zugleich eng verbundener Teil Hamburgs bietet ideale Voraussetzungen für praxisnahe Modellprojekte. In Workshops und Dialogformaten wurden lokale Erfahrungen, Bedarfe und Ideen aufgenommen und in innovative Ansätze überführt. Dabei standen Themen wie Versorgungssicherheit, Krisenmanagement und nachhaltige Entwicklung im Mittelpunkt.
3. Kreislaufwirtschaft im Fokus - KARMA-Konsortium trifft sich in Hamburg
Wie können Ressourcen im Bausektor effizienter genutzt und Materialien länger im Kreislauf gehalten werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das europäische Projekt KARMA.
Beim Konsortiumstreffen in Hamburg kamen Projektpartner aus mehreren europäischen Regionen zusammen, um sich über Fortschritte im Projekt auszutauschen und nächste Schritte zu planen. Im Mittelpunkt standen bewährte Ansätze zur Förderung der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen sowie der Austausch von Erfahrungen zwischen den beteiligten Regionen.
Ziel des Projekts ist es, politische Instrumente und Strategien weiterzuentwickeln, die eine nachhaltigere Nutzung von Baustoffen und den Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen unterstützen.
KARMA leistet damit einen wichtigen Beitrag, um Kreislaufwirtschaft im Bausektor europaweit zu stärken und Ressourcen nachhaltiger zu nutzen.