Baltic LINes

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Effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen - Ressourceneffizientes „Blaues Wachstum“

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Maritime Raumordnung ist ein wichtiges Instrument zur Koordinierung von konkurrierenden Nutzerinteressen sowie den Zielen des Naturschutzes. Die maritime Raumordnung kann jedoch nur effektiv sein, wenn nationale Pläne aufeinander abgestimmt werden und sich gegenseitig nicht widersprechen. Allerdings sind die einzelnen Staaten bei der Aufstellung der nationalen maritimen Raumordnungspläne auf einem unterschiedlichen Stand.

Baltic LINes strebt an, die transnationale Kohärenz der Schifffahrtswege und Energiekorridore in maritimen Raumordnungsplänen sowie eine effizientere Nutzung des Ostseeraumes zu erzielen. Auf Grundlage vergangener Erfahrungen sollen in enger Zusammenarbeit mit den Stakeholdern aus der Schifffahrt und der Energiewirtschaft, unter Berücksichtigung von Prognosen der wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen sowie der Umweltsituationen, die zukünftigen Anforderungen an die maritime Raumordnung im Schifffahrts- und Energiesektor identifiziert werden. Die gesammelten Informationen werden in Szenarien mit Hilfe des computergestützten Planspiels „MSP Challenge“ visualisiert, um einen Einblick in die Herausforderungen der nachhaltigen Planung sowie in die Unterstützung der Entwicklung von Planlösungen zu bekommen.

Darüber hinaus soll Baltic LINes die erste ostseeweite Dateninfrastruktur mit Zugriff auf Raumordnungsdaten über die Lebensdauer des Projekts hinaus entwickeln und auch auf andere Sektoren ausgeweitet werden kann. Transnationale grenzüberschreitende Planungsfragen sollen unter Berücksichtigung des Ökosystemansatzes identifiziert werden. Durch die ermittelten Anforderungen werden gemeinsame Planungskriterien festgelegt. Die endgültig vorgeschlagenen Planungslösungen sollen bei der Aufstellung und Fortschreibung der nationalen maritimen Raumpläne berücksichtigt werden. Außerdem wird Baltic LINes Empfehlungen für ein ostseeweites Übereinkommen entwickeln.

Rahmendaten

  • Programm: Interreg V B Ostseeraum
  • Priorität: Effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen - Ressourceneffizientes „Blaues Wachstum“
  • Laufzeit: 01.03.2016 – 28.02.2019
  • Teilnehmende Nationen: Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Niederlande, Polen, Schweden
  • Lead-Partner: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
  • Partner aus Hamburg: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
  • Gesamtbudget: 3.409.458 €
  • Gesamtförderung: 2.674.451,50 €
  • Hamburgisches Gesamtbudget: 684.000 €
  • EU-Förderung für Hamburg: 513.000 €

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