Verbesserung von Zugänglichkeit

EU-Projekt InclusiveSpaces

Inklusive Gestaltung öffentlicher Räume

  • Senatskanzlei

Inhaltsverzeichnis

InclusiveSpaces realisiert die inklusive Gestaltung, Begleitung und Bewertung des städtischen Raums. Das Projekt stellt Mitgestaltungskonzepte für bessere Erreichbarkeit vor und bindet Menschen mit Behinderungen sowie ältere Menschen ein – zur Stärkung von Inklusion, sozialem Zusammenhalt und Klimafolgenanpassung. So entstehen sozial innovative Lösungen, die universelle Designprinzipien fördern, verschiedene Zielgruppen stärken und klimafreundliche Praktiken unterstützen.

Worum geht es bei InclusiveSpaces?

Zur Verbesserung von Zugänglichkeit und Komfort entwickelt InclusiveSpaces fünf zentrale Planungs- und Gestaltungsinstrumente:

  1. ein Werkzeug zur Erhebung von Verkehrsnachfragedaten und Bewertung der Zugänglichkeit
  2. ein Komfort-basiertes Erreichbarkeitskartierungstool
  3. eine App für barrierefreie Streckenführung, speziell für sehbehinderte und mobilitätseingeschränkte Personen
  4. ein innovatives digitales Tool für Zugänglichkeitsprüfungen in Gebäuden und öffentlichen Räumen sowie
  5. ein Handbuch für universelles Design in der gebauten Umwelt, inklusive Mobility Hubs.

Zusätzlich entwickelt InclusiveSpaces fortschrittliche unterstützende Technologien:

  • ein Mobilitätskiosk mit solarbetriebenen, gemeinsam genutzten E-Rollstühlen für Menschen mit Behinderungen
  • ein Gerät zur Verbesserung der Strand- und Uferzugänglichkeit für mobilitätseingeschränkte Personen
  • ein aufrechtes Dreirad für persönliche Mobilität bei eingeschränkter Beweglichkeit sowie
  • Hilfsmittel für Innen- und Außenbereiche zur Steigerung von Zugänglichkeit und Mobilität.

Diese Planungs- und Designwerkzeuge sowie klimafreundlichen Technologien werden in sechs europäischen Städten und Ländern – Athen-Penteli, Genf, Madrid, Larnaka, Hamburg und Budapest – real demonstriert, bewertet und ausgewertet. Die Ergebnisse fließen in umsetzbare Strategien und Empfehlungen ein. InclusiveSpaces standardisiert und digitalisiert so Planungsrahmen für eine inklusive, klimafreundlich gebaute Umwelt.

Rahmendaten zum Projekt

  • Förderprogramm: Horizon Europe
  • Laufzeit: 1. Mai 2024 - 30. April 2027
  • Partnerländer: Spanien, Griechenland, Zypern, Deutschland, Ungarn, Belgien, Italien, Schweiz, Großbritannien
  • Pilotstädte: Athen-Penteli (Griechenland), Genf (Schweiz), Madrid (Spanien), Larnaka (Zypern), Hamburg und Budapest (Ungarn)
  • Koordination: CambiaMo (CambiaMo Sociedad Cooperativa Madrilena, Spanien)
  • Partnerin in der FHH: Senatskanzlei
  • Gesamtbudget und Gesamtförderung: 4.719.162,20 €
  • Maximale EU-Förderung für die FHH: 156.500,00€

Projektwebsite: https://inclusivespaces-heproject.eu/ 
Kontakt: inclusivespaces@sk.hamburg.de

InclusiveSpaces Logo
InclusiveSpaces

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