Heutzutage sind Mündungen im Nordseeraum mit permanenten und anwachsenden Bedrängnisse sowie zum Beispiel modifizierte Unterwasserströmungen, ansteigende Flutungen oder erhöhte Sedimentationsraten konfrontiert. Diese haben bestimmte Auswirkungen auf die Mündungen-Funktionsweise und deren Wartungen.
Durch die Einführung von Steuerungsmaßnahmen werden reichliche Kapitalanlagen, umfangreiche Zeitplanungen sowie einen Einsatz der relevanten Akteure erfordert. Dazu kommt, dass Entwicklungsmaßnahmen für Mündungsleiter durch innovativen, kosteneffizienten Vorgehensweisen anspruchsvoller werden, aber auch gleichzeitig davon Gewinne erzielen werden.
Das Projekt IMMERSE muss an Hilfe von fortschreitende Steuerungsmaßnahmen diese Herausforderungen angehen. Zuerst müssen Ideen und Lösungen erforscht werden. Danach müssten Projektstudien und –proben ausgeführt werden sowie ein konkreter Zeitplan eingeführt werden, um das festgelegten Ziel zu erreichen.
Internationale Zusammenarbeit wird in einem solchen hochspezialisierten Bereich dazu führen, dass mehr effiziente Maßnahmen durch Wissen- sowie Erfahrungsaustausch über technische Aspekte und zu deren Steuerung ergriffen werden.
Allgemein hat das Projekt für Ziel die Struktur, die Projektproben sowie die Einführung von Steuerungsmaßnahmen bei Mündungen durch das Nutzen von transnationalem Wissen und der Integrierung von relevanten Akteuren zu verbessern. Eine solche Einbeziehung sollte dazu führen, dass diese Maßnahmen genehmigt und effizienter werden und nachhaltigen Auswirkungen haben.
Auch wird auf neue innovativen Lösungen und Mitteln besonders Wert gelegt. Dies wird zur Beschleunigung von neuen Entwicklungsmethoden durch Wissenstransfer zwischen Partner und den relevanten Akteuren im Nordseeraum führen.
Rahmendaten
- Programm: Interreg V B Nordseeraum
- Priorität: Klimawandel und Umweltschutz – Nachhaltiges Management von Ökosystemen
- Laufzeit: 01.10.2018 – 30.09.2021
- Teilnehmende Nationen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Niederlande, Großbritannien, Schweden
- Lead-Partner: Mobiliteit en Openbare Werken, Belgien
- Partner aus Hamburg: Hamburg Port Authority (HPA)
- Gesamtbudget: 3.764.138 €
- Gesamtförderung: 1.882.069 €
- Hamburgisches Gesamtbudget: 620.000 €
- EU-Förderung für Hamburg: 310.000 €