HORIZON 2020

mySMARTLife

Societal Challenges – Cross-cutting activities (Focus Area) – SMART AND SUSTAINABLE CITIES

  • Senatskanzlei
    • Sie lesen den Originaltext

Hamburg ist Lighthouse City of Europe! Gemeinsam mit 27 weiteren europäischen Städten ist Hamburg Vorreiter bei der Entwicklung beispielhafter Lösungen für Smart Cities in Europa. Im Rahmen des EU-Projekts mySMARTLife werden mit den Partnerstädten Nantes und Helsinki bis 2019 vielfältige Modellprojekte für eine energie- und ressourceneffiziente Stadt entwickelt und praktisch umgesetzt. Es wird damit auf die zunehmenden Herausforderungen der Städte  wie beispielsweise wachsende Zuwanderungszahlen, Folgen des Klimawandels sowie auf die Notwendigkeit zu CO2-Einsparungen reagiert. mySMARTLife wird von der Europäischen Kommission innerhalb des Programms für Forschung und Innovation „Horizont 2020“, das umfassende Lösungsstrategien für die Smart City und deren Replikation zum Ziel hat, mit 58 Millionen € gefördert.

Die Maßnahmen des Gesamtprojekts mySMARTLife gliedern sich in die drei Themenfelder Energie, Mobilität und Kommunikation. Anhand dieser Teilgebiete wird aufgezeigt, wie eine Transformation hin zu einer „Digital City“ gelingt. In den Quartieren Schleusengraben und Bergedorf-Süd im Bezirk Bergedorf werden gemeinsam nachhaltige Konzepte und Strategien entwickelt, die den BürgerInnen innovative Lösungen in Hinblick auf Energieversorgung, Mobilität und Kommunikation bieten werden. Nachdem diese erfolgreich in Hamburg angewendet wurden, werden die Maßnahmen in die so genannten Follower-Städte Varna (Bulgarien), Bydgoszcz (Polen), Rijeka (Kroatien) und Palencia (Spanien) übertragen und dort weiterentwickelt. Das gleiche Verfahren wird bei den anderen beiden Lighthouse-Städten (Nantes und Helsinki) angewendet.

Mit der Entwicklung des Innovationsclusters rund um den Schleusengraben sowie den neuen Stadtquartieren Oberbillwerder und Stuhlrohrquartier wird bereits an Lösungen für die smarte Stadt von Morgen gearbeitet. Das mySMARTLife Partnernetzwerk, in dem sich 14 Institutionen aus Verwaltung, Wissenschaft und Forschung sowie lokal und international agierende Unternehmen (u.a. Volkswagen und Telekom) zusammengeschlossen haben, ist hier bereits an vielen Stellen involviert und trägt zu einer innovativen Umsetzung des Projekts teil.

Rahmendaten

  • Programm: HORIZON 2020
  • Work Programme: Societal Challenges – Cross-cutting activities (Focus Area) – SMART AND SUSTAINABLE CITIES
  • Laufzeit: 01.12.2016 – 30.11.2021
  • Teilnehmende Nationen: Bulgarien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Kroatien, Polen, Spanien
  • Koordinator: Cartif Foundation, Spanien
  • Partner aus Hamburg: Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg, Bezirk Bergedorf, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV), HafenCity Universität (HCU), Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), konsalt GmbH, Energienetz Hamburg eG, Stromnetz Hamburg, Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH)
  • Gesamtbudget: 21.724.074,75 €
  • Gesamtförderung: 18.656.102,41 €
  • Hamburgisches Gesamtbudget: 2.063.875 €
  • EU-Förderung für Hamburg: 1.992.325 €

Zum Weiterlesen

Auf dem Foto ist das Hanse Office abgebildet. Es vertritt seit 1985 aktiv die Hamburger Interessen in Brüssel. Es ist eine gemeinsame Einrichtung der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg.
Senatskanzlei
Mitgestalten

Europaebene: Hanse Office- Brüssel

Das Hanse-Office vertritt seit seiner Gründung 1985 aktiv die Hamburger Interessen in Brüssel. Es ist eine gemeinsame Einrichtung der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg. Das

Grafik mit Aufschrift: Wir wählen unsere Zukunft! Welche Zukunft wählst du?
Senatskanzlei

Wahlmotivationsvideo zur Europawahl 2024

Bei der Wahl zum Europäischen Parlament am 9. Juni 2024 durften erstmalig auch junge Menschen ab 16 Jahren ihre Stimme abgeben. Mit den Videos sollen Erst- und Jungwählerinnen und -wähler für die Europawahl sensibilisiert und zum Wählen motiviert werden.

Europa: Sternenkreis auf blauem Grund
colourbox.de

Übersicht über EU-Fördermittel in Hamburg

Übersicht über die Nutzung von EU-Fördermitteln in Hamburg in den Jahren 2015 bis 2023.