EU-Förderprogramm

Wie wird Interreg umgesetzt?

Interreg V – Die europäische transnationale Zusammenarbeit

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Neben dem Interreg V B Programm werden in weiteren Ausrichtungen noch die Förderprogramme Interreg V A und Interreg Europe umgesetzt. Ersteres fördert eine grenzübergreifende Zusammenarbeit, mit der die Weiterentwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Zusammenarbeit in benachbarten Grenzregionen gestärkt wird. Letzteres unterstützt den Aufbau von Kooperationsnetzen und den Erfahrungsaustausch zur Verbesserung der Wirksamkeit bestehender Instrumente für Regionalentwicklung und Kohäsion.

Hamburg beteiligt sich neben Interreg V B im Nordsee- und Ostseeraum auch bei Interreg Europe. Alle Interreg-Ausrichtungen werden nicht zentral durch die Europäische Kommission verwaltet, sondern dezentral von Vertretern der nationalen und regionalen Behörden der beteiligten Mitgliedsstaaten sowie unter Beteiligung von Kommunen, Wirtschafts- und Sozialpartnern und Nichtregierungsorganisationen. Zusammen definieren sie Entwicklungsprioritäten und erarbeiten Projektprogramme, die in transnationaler Zusammenarbeit mit mehreren Projektpartnern aus verschiedenen Ländern umgesetzt werden. Es werden Ideen und neue Arbeitsweisen getestet, indem Strategien und Lösungsansätze herausgearbeitet werden. Dabei kommen den Projekten die Erfahrungen der verschiedenen Projektpartner und der internationale Austausch zugute.

Interreg Programme werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für Entwicklung (EFRE) teilfinanziert. Einen Anteil der Projektkosten übernehmen die Projektpartner selbst: im Nordseeprogramm beträgt die Förderquote für deutsche Partner 50%, im Ostseeprogramm 75% und bei Interreg EUROPE sogar 85%.

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