Engagement in der Hospiz-Arbeit

Clarita Loeck erhält Bundesverdienstkreuz

17. Dezember 2025 Pressemitteilung

Der Bundespräsident hat Clarita Loeck das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihr besonderes Engagement für das Gemeinwohl verliehen. Seit rund zwei Jahrzehnten ist sie in der Hospizarbeit aktiv und setzte sich für den Bau eines stationären Hospizes im Hamburger Westen ein. Dabei engagiert sich Clarita Loeck mit großem persönlichem Einsatz für die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen. Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer überreichte die Auszeichnung heute im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus.

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Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer: „Clarita Loeck leistet mit ihrem außergewöhnlichen und langjährigen Engagement in der Hospiz-Arbeit einen unschätzbaren Beitrag für das Gemeinwohl in unserer Stadt. Mit großem persönlichen Einsatz, Empathie und Beharrlichkeit hat sie den Aufbau und Betrieb des Emmaus-Hospizes in Blankenese maßgeblich vorangetrieben und damit einen Ort geschaffen, an dem schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen in einer besonders schwierigen Lebensphase Unterstützung, Würde und Geborgenheit erfahren. Ihr Wirken ist ein herausragendes Beispiel für Mitmenschlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung.“

Clarita Loeck, geboren 1950 in Hamburg, studierte Pädagogik und Theologie. Ihr Engagement für die Hospiz-Arbeit begann mit der Begleitung eines Familienmitglieds in einem Altonaer Hospiz und der anschließenden Ausbildung zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin. Im Jahr 2006 gründete sie den Blankeneser Hospiz e. V. und übernahm den Vorsitz des Vereins. Ziel war die Errichtung eines stationären Hospizes, wofür zunächst ein ambulanter Hospizdienst aufgebaut wurde. 2012 initiierte Frau Loeck die Gründung einer Stiftung, deren Vorsitz sie ebenfalls übernahm, und trieb die Realisierung des Emmaus-Hospizes in Blankenese voran, das im Juli 2017 eröffnet wurde. Sie akquirierte Spendengelder, initiierte die Zusammenarbeit mit der Diakonie und begleitete alle wichtigen Schritte persönlich.

Im Emmaus-Hospiz werden in zehn Zimmern sterbende Menschen und ihre Angehörigen umfassend betreut. Sterbende Menschen finden dort einen Ort, an dem sie nach ihren individuellen Bedürfnissen umsorgt werden, Ansprache erhalten und an dem ein würdevolles Sterben ermöglicht wird. Clarita Loeck ist dabei eine wichtige Ansprechperson für Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Gäste und deren Angehörige. Sie prägt die Atmosphäre der Einrichtung maßgeblich durch ihren täglichen Einsatz, den sie seit Beginn des Prozesses mit der Gründung des Vereins ehrenamtlich leistet. Zusätzlich engagiert sich Frau Loeck in der Schulung von ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleitern.

Rückfragen der Medien
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Wolfgang Arnhold | Pressesprecher
Telefon: 040 42863 2889
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