Für mehr Sichtbarkeit von Schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Lebensrealitäten

Hamburger Senat unterstützt Kampagne gegen Anti-Schwarzen Rassismus

28. Mai 2026 Pressemitteilung

Mit einer neuen (Social Media-)Öffentlichkeitskampagne stellen Schwarze Hamburger:innen die Vielfalt ihrer Alltagsrealitäten dar und werben für mehr Teilhabe und Repräsentation in allen Lebensbereichen. Der Senat unterstützt die Kampagne und setzt gemeinsam mit dem Träger MOSAIQ e. V. ein Zeichen gegen Diskriminierung und Anti-Schwarzen Rassismus.

  • Sozialbehörde

Konzipiert und durchgeführt wird die Kampagne von einem Schwarzen Produktionsteam des Vereins MOSAIQ e. V.. Sie wird von der Sozialbehörde finanziert und begleitet. Ziel der Kampagne ist es, die Sichtbarkeit von Schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Menschen in Hamburg zu erhöhen, Anti-Schwarzen Rassismus und Diskriminierung zu thematisieren sowie die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.

Sozialsenatorin Melanie Schotzhauer: „Mit der Kampagne ‚Schwarzes Leben in Hamburg‘ werden Erfahrungen, Perspektiven und Geschichten Schwarzer Menschen in Hamburg sichtbar. Sie sind ein selbstverständlicher Teil dieser Stadt. Gleichzeitig setzt die Kampagne ein Zeichen gegen Rassismus und für ein respektvolles Miteinander.“

MOSAIQ e. V.: „Wir freuen uns, als Träger und Schwarzes Produktionsteam mit Expertise aus Wissenschaft, rassismuskritischer Bildungsarbeit, Content Creation, Regie und Dramaturgie die Kampagne ‚Schwarzes Leben in Hamburg‘ zu initiieren. Über das Erzählen eigener Lebensrealitäten schafft die Kampagne eine selbstbestimmte Repräsentation Schwarzer Hamburger:innen. Die Darsteller:innen der Kampagne sprechen mutig über ihre Erfahrungen im Alltag, thematisieren das Wirken von individuellem und strukturellem Anti-Schwarzem Rassismus und benennen konkrete Forderungen. Wir sind zuversichtlich, mit den Kampagnenprodukten eine möglichst breite Hamburger Stadtgesellschaft zu erreichen und zu sensibilisieren.“

Im Zentrum der Kampagne stehen Porträts von 20 Schwarzen Hamburger:innen in unterschiedlichen Lebenssituationen sowie ihre Geschichten aus Beruf, Familie und Engagement. Sie sind teils zugezogen, teils in Hamburg geboren oder leben in zweiter Generation hier und repräsentieren die Diversität Schwarzer, afrikanischer und afrodiasporischer Lebensrealitäten und ihre Bedeutung für die Stadtgesellschaft.

Ergänzt werden die porträtierten Geschichten durch Info-Posts zu Hintergrundwissen unter anderem zu Rassismuskritik, Empowerment und Antidiskriminierung, Migration, Schwarzer Geschichte sowie zu kolonialen Spuren in der Stadt.

Die Kampagne ist Teil der Senatsstrategie zur Prävention und Bekämpfung von Anti-Schwarzem Rassismus. Vom 28. Mai bis zum 30. Juni 2026 macht sie mit Social-Media-Beiträgen wie Info-Posts, Fotoporträts und Kurzvideos sowie mit Fahrgast-Spots, Plakaten und Postkarten auf Schwarzes Leben in Hamburg aufmerksam. Mehr zur Kampagne ist hier zu finden. 

Rückfragen der Medien
Sozialbehörde
Wolfgang Arnhold | Pressesprecher
Telefon: 040 42863 2889
E-Mail: pressestelle@soziales.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/sozialbehoerde

MOSAIQ e. V.
E-Mail: kampagne@mosaiq.de
Internet: https://mosaiq-ev.de/
Instagram: @schwarzeslebeninhamburg

Zum Weiterlesen

Frau mit Superheldin-Umhang. Sprechblase: "Werd' auch du zur Superheldin"
FHH
Zeit, Zeichen zu setzen

Am 6. Juni ist Tag der Organspende

Der bundesweite Tag der Organspende findet unter dem Motto „Zeit, Zeichen zu setzen“ statt. Mit zahlreichen Aktionen beteiligen sich verschiedene Institutionen des Gesundheitswesens, um über das wichtige Thema aufzuklären.

05. Juni 2026 Pressemitteilung
Eine Frau hält ein Baby in den Armen. Eine Hand greift die Hand des Babys.
IMAGO / Westend61
Versorgung Schwangerer und junger Familien

Erstes Hebammenzentrum Hamburgs in Harburg eröffnet

Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer, Harburgs Bezirksamtsleiter Christian Carstensen und Jörg Angerstein, Vorstand der Hans-Wendt-Stiftung, haben heute in Harburg das erste Hebammenzentrum Hamburgs eröffnet.

21. Mai 2026 Pressemitteilung
Ein obdachloser Mann liegt am Vormittag auf der Mönckebergstraße. Vor ihm steht ein Schild, mit dem er um Geld bittet.
IMAGO / Hanno Bode
Straßensozialarbeit neu aufgestellt

Bezirke übernehmen zukünftig in Mitte und Altona – Diakonie für Harburg

Hamburg organisiert die Straßensozialarbeit neu: In Hamburg-Mitte und Altona werden künftig die Bezirksämter die Verantwortung übernehmen, in Harburg das Diakonische Werk. Ziel ist es, die im vergangenen Jahr vorgestellte Neukonzeption umzusetzen und obdachlose Menschen schneller zu erreichen...

07. Mai 2026 Pressemitteilung