Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer: „Kinderkliniken wie das Katholische Kinderkrankenhaus Wilhelmstift sind Leuchttürme für die Behandlung schwer erkrankter Kinder. Hier versorgen spezialisierte Teams auch die komplexesten Fälle. Für Eltern bedeutet das Sicherheit in einer Ausnahmesituation. Mit rund sieben Millionen Euro investieren wir am Wilhelmstift in die Zentrale Notaufnahme mit ihrem neuen Triage-Bereich und in moderne Medizintechnik. So sichern wir die bestmögliche Behandlung junger Patientinnen und Patienten.“
Die Notaufnahme war im August 2024 infolge eines Starkregenereignisses erheblich beschädigt worden. Die Kosten für die Beseitigung des Wasserschadens wurden vollständig durch die Versicherung getragen. Im Zuge der notwendigen Sanierungsarbeiten wurde die Gelegenheit genutzt, die Notaufnahme baulich und organisatorisch neu zu strukturieren und an aktuelle Anforderungen der Notfallversorgung anzupassen.
Im Mittelpunkt der Umgestaltung steht ein neuer Bereich für die schnelle medizinische Ersteinschätzung von Patientinnen und Patienten. Dafür wurden drei separate Triage-Räume eingerichtet. Zudem wurden der Aufnahme- und Tresenbereich sowie die Leitstelle neu geordnet. Die neuen Strukturen verbessern Privatsphäre und Datenschutz für Patientinnen und Patienten und sorgen zugleich für effizientere Abläufe für das medizinische Personal.
Das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift gehört zu den zentralen Einrichtungen der Kinder- und Jugendmedizin in Hamburg. Jährlich werden hier rund 11.000 Kinder und Jugendliche stationär oder teilstationär sowie etwa 30.000 bis 35.000 ambulant behandelt.
„Mit der Wiedereröffnung steht dem Hamburger Osten und Umland eine moderne, leistungsfähige Notaufnahme zur Verfügung, die sowohl den gestiegenen Anforderungen der Notfallversorgung als auch den Bedürfnissen der Mitarbeitenden gerecht wird“, sagt Dr. med. Christine Fuchs, Geschäftsführerin des Kinderkrankenhauses Wilhelmstift.
„Wir haben den Anspruch, in der neuen Notaufnahme effizientere und schnellere Abläufe zu gestalten“, ergänzt Prof. Dr. med. Lutz Koch, Ärztlicher Direktor des Kinderkrankenhauses Wilhelmstift.
Die Stadt Hamburg unterstützt die Einführung des neuen Triage-Bereichs mit rund einer Million Euro aus dem Hamburger Krankenhausinvestitionsprogramm. Darüber hinaus erhält das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift mit Bescheid aus Dezember 2025 eine einmalige Sonderförderung in Höhe von rund sechs Millionen Euro zur Wiederbeschaffung und Modernisierung wichtiger medizintechnischer Geräte. Dazu gehören unter anderem ein neues MRT-Gerät sowie moderne Beatmungsgeräte und Inkubatoren.
Die zusätzliche Förderung soll die hochwertige Versorgung von Kindern und Jugendlichen am Standort Wilhelmstift stärken und ist als einmalige Maßnahme vorgesehen.
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