Sozialsenatorin Melanie Schotzhauer: „Nach schweren Gewalttaten oder Terrorereignissen brauchen Betroffene schnelle Hilfe und eine verlässliche Ansprechperson. Genau dafür steht der Hamburgische Opferbeauftragte. Ich freue mich, dass Steffen Ries diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt und das Hilfeangebot gemeinsam mit seinem Team fortführt. Arne Dornquast hat dieses wichtige Angebot in den vergangenen Jahren mit großem Engagement aufgebaut und Betroffene von Großschadensereignissen begleitet. Für seinen engagierten Einsatz danke ich ihm herzlich.“
Das Hilfeangebot des Opferbeauftragten richtet sich an alle Betroffenen von Terror- und Großschadensereignissen und deren Angehörige. Es adressiert dabei ausdrücklich nicht nur Betroffene, die eine körperliche Verletzung erfahren haben, sondern auch Menschen mit seelischen Hilfebedarfen. Der Opferbeauftragte berät insbesondere zu psychologischen und finanziellen Hilfen und vermittelt bei Bedarf in entsprechende Angebote.
Bislang wurde der Hamburgische Opferbeauftragte bei zwei Einsätzen in Hamburg aktiv, zum Angriff auf die Gemeinde Jehovas Zeugen im März 2023 sowie zum Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof im Mai 2025. Im Rahmen dieser Einsätze betreuten Arne Dornquast und sein Team rund 90 Betroffene, von denen 35 Personen in ergänzende Unterstützungsmaßnahmen vermittelt werden konnten. Darüber hinaus wurden von Ereignissen außerhalb der Stadt betroffene Hamburgerinnen und Hamburger betreut, insbesondere im Zusammenhang mit dem Angriff in einer Regionalbahn in Brokstedt.
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