Für Jugendliche

Exzessive Mediennutzung – ADHS

Ein Gruppenangebot für Jugendliche zwischen 13-15 Jahren (7.-9.Klasse) mit exzessivem Medienkonsum und ADHS.

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Die Mediennutzung von Jugendlichen kann in der ohnehin besonderen Phase der Pubertät zu einer Belastungsprobe für Familiensysteme werden. Daraus resultierende Konflikte können die Beziehungen zwischen Eltern und Jugendlichen sehr beanspruchen. Kommt dann noch eine ADHS-Diagnose mit ins Spiel ist die ganze Familie, besonders aber der/die betroffene Jugendliche gefordert sich damit auseinanderzusetzen.

Um dies zu unterstützen, bietet das Gruppenangebot Jugendlichen mit ADHS die Möglichkeit sich in einem geschützten Setting unter Gleichaltrigen und ebenfalls Betroffenen zu informieren, auszutauschen und zu bestärken. Die Mediennutzung von Jugendlichen mit ADHS muss für das gesamte Familiensystem nicht als Belastung oder Gefahr wahrgenommen werden, sondern als ein Ort unter vielen, der im Alltag seinen Platz haben darf, allerdings besonders betrachtet werden sollte.

Die Ziele des Gruppenangebotes sind es die Medienmündigkeit der Jugendlichen auszubilden, d.h. eine kritische Reflexion des Medienkonsums anzustoßen und Möglichkeiten zu entwickeln eine Regulationsfähigkeit aufzubauen.

Die Treffen dieses Gruppenangebots umfassen 6 Termine. Hinzu kommen ein Kennlern- und ein Abschlussgespräch gemeinsam mit den Eltern. Für die Eltern findet außerdem ein Elternabend statt. Angeleitet wird die Gruppe und der Elternabend durch einen Mitarbeitenden der jugend.drogen.beratung.kö. Die Bereitschaft an allen Terminen mitzumachen zu sein, wird vorausgesetzt.

Wann: Immer mittwochs von 16:00 – 17:30 Uhr: 18.02. / 25.02. / 18.03. / 25.03. / 08.04. / 15.04.2026. Der Elternabend ist am Mittwoch, den 01.04.2026 von 18:30 bis 20Uhr.

Wo: In den Räumen der jugend.drogen.beratung.kö in der Hoheluftchaussee 18 in 20253 Hamburg (3.Stock).

Anmeldung: Telefonisch über das Geschäftszimmer (040) 42811-2666 oder per E-Mail an koe@soziales.hamburg.de.

Das Angebot ist kostenfrei, die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Für Nachfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Benjamin Ott-Hällmayer

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