Vorrangiges Ziel der Studie war es, die Entwicklungen in der Personengruppe älterer Drogenabhängiger realistisch einzuschätzen und auf der Basis einer fundierten Prognose die Fachdiskussion um eine altersgerechte Versorgungsplanung zu entwickeln.
Es wurden unter anderem Interviews mit Betroffenen sowie mit Experten und Expertinnen aus dem Hilfesystem geführt und Zahlen aus der Hamburger Basisdatendokumentation ausgewertet.
Als Ältere wurden dabei Drogenkonsumentinnen und –konsumenten, die 45 Jahre und älter sind, gezählt. Es wurde dabei berücksichtigt, dass Drogenabhängige aufgrund ihrer besonderen Lebensverhältnisse früher altern als der Durchschnitt der Bevölkerung.
Erkenntnisse aus der Studie bieten eine erste Grundlage für eine weiterführende Bewertung und Diskussion in den unterschiedlichen Fachgebieten, die mit Beratung, Betreuung und Versorgung älterer Suchtkranker befasst sind.
Diese Fachdiskussion wird in den nächsten Jahren von Seiten der Behörde gefördert und mit dem Ziel begleitet, das Hilfesystem an der Schnittstelle zwischen Sucht- und Altenhilfe qualitativ weiterzuentwickeln.
Stand: November 2010
Umfang: 124 Seiten
Bezug: Der Bericht "Die Bedarfe älterer Konsumierender illegaler Drogen" steht unten als Download zur Verfügung.