Hintergrund
Hamburger Patientinnen und Patienten stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Krankheitsursachen, die den ambulanten und stationären Fällen zu Grunde liegen, sind dabei unterschiedlich.
Datengrundlage
Für Hamburger Patientinnen und Patienten wurden ambulante Abrechnungsdaten (2018) von der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg bereitgestellt.
Zu den vollstationären Fällen (2018) in Hamburg liegen Daten in der Krankenhausdiagnosestatistik des Statistischen Bundesamtes vor.
Verteilung ambulanter Behandlungsfälle in den Hamburger Stadtteilen und Stadtteilclustern (siehe Abbildung 1)
Die altersstandardisierte Inanspruchnahme von ambulanter Behandlung ist in den Hamburger Stadtteilen und Stadtteilclustern unterschiedlich.
Es deutet sich eine Korrespondenz zur sozialen Lage der Stadtteile an.
Häufigste ambulante Krankheitsgruppen nach Alter (siehe Abbildung 2)
Bei älteren Personen stellen Krankheiten des Kreislaufsystems die häufigste Krankheitsgruppe dar.
Im Alter von 36 bis 65 Jahren haben Muskel-Skelett-Erkrankungen die größte Bedeutung.
Bei Erwachsenen bis 35 Jahren und Kindern dominieren Krankheiten des Atmungssystems.
Zudem spielen bei Hamburger Kindern psychische Erkrankungen schon eine wichtige Rolle.
Häufigste stationäre Diagnosen (siehe Abbildung 3)
Im höheren Alter nimmt die Anzahl an vollstationären Krankenhausfällen zu.
Bei älteren Personen werden Krankenhausfälle häufig durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht.
Im mittleren Lebensalter dominieren Alkoholerkrankungen.
Bei jungen Erwachsenen stellen Depressionen, Persönlichkeitsstörungen und Nasennebenhöhlenentzündungen die häufigsten Diagnosen dar.
Bei Hamburger Kindern werden Schädelerkrankungen, Gastroenteritis und akute Bronchitis zu den häufigsten Ursachen gezählt.
Weitere Informationen
Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Gesundheitsberichte.