Gesundheitsberichterstattung

Faktenblatt Ambulante und stationäre Ressourcen in Hamburg im Jahr 2018

  • Sozialbehörde

Hintergrund

Die bedarfsgerechte medizinische Versorgung wird durch das medizinische Personal sichergestellt. Im Hinblick auf die personellen Ressourcen wird unterschieden zwischen ambulanter und stationärer Versorgung.

Datengrundlage

Daten zur Entwicklung der Ärztezahlen im ambulanten Bereich werden von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung erfasst.

Für den stationären Bereich werden Daten zu personellen Ressourcen durch das Statistische Bundesamt in den Grunddaten der Krankenhäuser beschrieben.

Ambulante Versorgung in Hamburg in Hamburg (siehe Abbildung 1)

Das Diagramm zeigt, dass sich die Ärztezahlen unterschiedlich entwickelt haben
FHH

Für die ambulant medizinische Versorgung stehen in Hamburg über 4.000 Ärztinnen / Ärzte mit ihrem Praxisteams, über 1.000 Psychologinnen / Psychologen sowie über 2.000 Zahnärztinnen /–ärzte und ihre Angestellten in Zahnarztpraxen zur Verfügung.

Die Entwicklung der Ärztezahlen verdeutlicht, dass die Anzahl der Hausärztinnen/-ärzte in den letzten zehn Jahren leicht abgenommen hat.

Die Anzahl der Kinderärztinnen/-ärzte und der Fachinternistinnen/Fachinternisten sind dagegen angestiegen

Versorgungsgrade gemäß Bedarfsplanung zum 1.1.2020 (siehe Abbildung 2)

Der Versorgungsgrad ist je nach Arztgrupp sehr unterschiedlich
FHH

Mit der Bedarfsplanung wird die Zahl der Ärztinnen / Ärzte je Facharztgruppe für eine Region festgelegt.

In Hamburg ist für nahezu alle Fachrichtungen eine Überversorgung (ab 110 Prozent) festzustellen.

Selbstverständlich werden in Hamburg auch Patientinnen und Patienten aus dem Umland mitversorgt.

Ärztliches und nichtärztliches Personal im stationären Bereich (siehe Abbildung 3)

Die Zahl der Beschäftigten in den Hamburger Krankenhäusern ist deutlich angestiegen
FHH

Für die stationäre Versorgung waren in Hamburg 2018 über 6.500 Ärztinnen und Ärzte im Einsatz.

Innerhalb der letzten zehn Jahre stieg die Anzahl des stationär tätigen ärztlichen Personals um mehr als 40 Prozent an.

Beim nichtärztlichen Personal ist ebenfalls eine stetige Zunahme in den letzten Jahren zu verzeichnen. Etwa die Hälfte des nichtärztlichen Personals entfällt auf Krankenhauspflegekräfte

Weitere Informationen

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Gesundheitsberichte.

Download

Faktenblatt: Ambulante und stationäre Ressourcen in Hamburg im Jahr 2018

PDF herunterladen [PDF, 167,5 KB]

Zum Weiterlesen

In Abb. 2 wird der Sozialindex der Hamburger Sozialräume kartographisch dargestellt. Unterschieden werden Sozialräume mit einem sehr niedrigen, niedrigen, mittleren oder hohem Sozialindex.
FHH
Gesundheitsberichterstattung

Faktenblatt: Sozialindex der Sozialräume in Hamburg

Gesundheit wird von unterschiedlichen Determinanten beeinflusst. Dazu gehören zum Beispiel Determinanten, die das sozioökonomische Wohnumfeld beschreiben.

Das Balkendiagramm zeigt den Anteil an Befragten mit einer mittelgradigen bis schweren depressiven Symptomatik nach Geschlecht und für die verschiedenen Altersgruppen.
FHH
Gesundheitsberichterstattung

Faktenblatt: Psychische Gesundheit bei Hamburger Erwachsenen

Faktoren wie zum Beispiel depressive Symptomatik oder auch Angstsymptome können die psychosoziale Gesundheit eines Menschen beeinflussen.

Der Anteil der Befragten mit einer geringen körperlichen Lebensqualität nimmt im Alter zu. Der Anteil derjenigen, die eine geringe psychische Lebensqualität äußern, nimmt mit dem Alter ab.
FHH
Gesundheitsberichterstattung

Faktenblatt: Lebensqualität von Hamburger Erwachsenen

Ein Einflussfaktor auf die psychosoziale Gesundheit kann zum Beispiel die Lebensqualität sein.