Auch nach dem Frühsommer 2020 (siehe dazu den ersten Gesundheitsbericht) waren Heranwachsende mit Lockdown-Phasen sowie mit unterschiedlichen Verordnungen und Beschränkungen konfrontiert. Erst im Frühsommer 2022 waren fast alle Beschränkungen wieder aufgehoben.
Waren mit der Rückkehr zur Normalität auch die psychosozialen Belastungen und Probleme verschwunden? Um dies zu beantworten, wurden Hamburger Kinder und Jugendliche im Frühsommer 2022 erneut zur ihrer psychosozialen Gesundheit befragt.
Die Leitfragen des zweiten Gesundheitsberichtes sind:
- Was charakterisiert die Situation der Hamburger 11- bis 17-Jährigen im Frühsommer 2022?
- Wie sind ihr Gesundheitszustand und ihre Lebensqualität im Vergleich zum Corona-Frühsommer 2020?
- Welche Ressourcen haben ihnen bei der Krisenbewältigung geholfen und mit welchen Wünschen und Sorgen blicken sie in die nähere Zukunft?
Ziel des Berichts ist der Vergleich der psychosozialen Gesundheit von Hamburger Kindern und Jugendlichen im Frühsommer 2022 mit der vom Corona-Frühsommer 2020. Von Interesse sind auch die Ressourcen, die den Heranwachsenden bei der Krisenbewältigung geholfen haben.
Die Angaben der Heranwachsenden ermöglichen die Weiterentwicklung von zielgerechten und bedarfsorientierten Unterstützungsangeboten. Diese sollten die Resilienz von Kindern und Jugendlichen fördern, damit sie auch für zukünftige gesellschaftliche Krisen gestärkt sind.
Datengrundlage ist eine Stichprobe von 1.319 Hamburger Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren, die im Mai bis Juli 2022 online befragt wurden. Die Selbstangaben der Hamburger Kinder und Jugendlichen ermöglichen eine repräsentative Beschreibung ihrer psychosozialen Gesundheit im Frühsommer 2022 und einen Vergleich mit der Situation im Corona-Frühsommer 2020.
Stand: Juli 2023
Umfang: 48 Seiten
Bezug: Der Bericht steht unten als Download zur Verfügung. Druckexemplare können beim Broschürenservice der Sozialbehörde kostenlos bestellt werden (Kontaktdaten siehe unten).