Dieser Bericht fokussiert auf die psychosoziale Situation von Hamburger Kindern und Jugendlichen unter den pandemiebedingten Alltagsveränderungen. Gleichzeitig werden auch die gesundheitsbezogene Lebensqualität und gesundheitsrelevante Verhaltensweisen beschrieben.
Es geht zum einen um eine Beschreibung für Hamburg insgesamt. Zum anderen geht es auch um die Identifikation mehrfach belasteter Kinder und Jugendlicher und die Frage nach vorhandenen Ressourcen.
Ziel ist, risikobehaftete wie auch gesundheitsförderliche Aspekte herauszuarbeiten. Von Interesse ist auch, was aus der Krise gelernt werden kann, um Unterstützungsleistungen zielgerecht und bedarfsorientiert weiter zu entwickeln.
Die Leitfragen sind: Was charakterisiert die Situation der Hamburger Kinder und Jugendlichen in der Pandemie? Wie ist ihr Gesundheitszustand, wie stufen sie ihre Lebensqualität ein? Wie unterscheiden sich mehrfach belastete von den weniger belasteten Kindern und Jugendlichen? Welche Ressourcen helfen, um die Krise besser bewältigen zu können?
Die Datengrundlage, um diese Fragen zu beantworten, ist eine Stichprobe von 1.037 Hamburger Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren. Ziel war es, Angaben auf direktem Wege zu bekommen, indem die Kinder und Jugendlichen selbst Auskunft geben: Authentisch und ungeschönt - und in diesem Fall nicht beurteilt und relativiert durch Expertinnen und Experten oder Eltern. Zugleich sollte eine repräsentative Bandbreite von Aussagen herangezogen werden, um eine solide Basis für eine Gesamteinschätzung zu bekommen.
Stand: Juni 2021
Umfang: 56 Seiten
Bezug: Der Bericht steht unten als Download zur Verfügung. Druckexemplare können beim Broschürenservice der Sozialbehörde kostenlos bestellt werden (Kontaktdaten siehe unten).