Hamburg stellt sich auf und stärkt mit dem „Hitzeaktionsplan Hamburg“ den gesundheitlichen Hitzeschutz.
Sozialbehörde
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FHH / Foto: Christian Lue auf Unsplash
Der Klimawandel erfordert Anpassungen in nahezu allen Lebensbereichen. Für die Gesellschaft ergeben sich zusätzliche und neue Herausforderungen. Insbesondere die Prävention hitzebedingter Gesundheitsgefahren erfordert als Querschnittsaufgabe gemeinschaftliches und übergreifendes Handeln. Neue Ansätze und Strategien sind notwendig, die rechtzeitig in Zusammenarbeit mit allen betroffenen Akteuren und Akteurinnen sowie mit der Bevölkerung entwickelt werden müssen.
Die Stadt Hamburg hat auf die neuen klimatischen Herausforderungen reagiert und mit dem „Hitzeaktionsplan Hamburg“ (HAP) (PDF, 4.5 MB) ein geeignetes Instrument zur Bewältigung extremer Hitzeereignisse aufgestellt. Ziel des Plans ist, hitzebedingte gesundheitliche Risiken frühzeitig identifizieren und minimieren zu können sowie gezielte Handlungsstrategien aufzuzeigen.
Die Implementierung eines HAP ermöglicht es Verantwortlichen, sich auf Hitzephasen besser vorzubereiten bzw. gezielter darauf zu reagieren und übergreifend miteinander zu agieren. Auf dieser Grundlage kann die Bevölkerung vor Ort angemessen geschützt werden. Der Hamburger HAP wurde daher von Beginn an in partizipativer Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft entwickelt.
Der Schwerpunkt des Plans liegt auf den gesundheitlichen Auswirkungen und Gefahren von Hitze unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten der Stadt. Der Hitzeaktionsplan Hamburg setzt auf Prävention, klare Zuständigkeiten und Zusammenarbeit. Mithilfe zahlreicher kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen bereitet sich Hamburg bestmöglich auf Hitzewellen vor.
Der HAP ist Teil der Strategie zur Anpassung an den Klimawandel und wurde als lernendes System konzipiert. Maßnahmen und Prozesse werden regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt.
Federführung: Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration (Sozialbehörde)
Beteiligte: Alle Fach- und Senatsbehörden, alle Bezirksämter, städtische Organisationen/Einrichtungen, zivilgesellschaftliche Organisationen/Bereiche/ Einrichtungen und weitere Akteure und Akteurinnen
„Koordinierungsstelle Gesundheitlicher Hitzeschutz/Hitzeaktionsplan (HAP)“ in der Sozialbehörde
Hitzeaktionsplan (HAP)
Netzwerkarbeit
Beratung und Begleitung
Aktivierung und Sensibilisierung von (neuen) internen und externen AkteurInnen
Organisation von Austauschformaten und Veranstaltungen
Projekt(mit)arbeit
Fortschreibung und Aktualisierung des HAP (inkl. des Maßnahmenkataloges)
Umsetzung von Maßnahmen und/oder Nachhaltung der Umsetzung
Mitarbeit an Pilotprojekten und Modellvorhaben für hitzeresiliente Quartiere
Beteiligung der Bevölkerung über digitale Formate und Workshops
Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit
Zielgerichtete Evaluation der Maßnahmen
Systematische Erfassung und Analyse von hitzeassoziierten Gesundheitsdaten (Monitoring)
Langanhaltende hohe Temperaturen können zu verschiedenen Hitzeerkrankungen führen. Durch das rechtzeitige Erkennen und dem Ergreifen von geeigneten Erste-Hilfe-Maßnahmen können schwere gesundheitliche Folgen verhindert werden.
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