Nach der Begrüßung durch die HAG-Vorsitzende Prof. Dr. Corinna Petersen-Ewert waren die Akteure des Paktes für Prävention auf diesem Arbeitskongress mit Werkstattcharakter eingeladen, folgende Fragestellungen und Themen zu bearbeiten und zu Empfehlungen zu kommen:
- Wie kommen wir zu Strukturen für mehr psychosoziale Gesundheit in der Stadt?
- Was können Sozialräume beitragen, damit psychosoziale Gesundheit gefördert wird?
- Welchen Beitrag können bestehende Projekte guter Praxis zum Thema psychosoziale Gesundheitsförderung leisten?
- Was sind Qualitätsmerkmale für die Stärkung psychosozialer Gesundheit in der Stadt?
Klaus-Peter Stender von der Hamburger Gesundheitsbehörde wies in seinen Begrüßungsworten noch einmal auf die veränderte Rolle des Paktes für Prävention hin, der eine beratende Funktion für die Gremien der Landesrahmenvereinbarung übernommen hat, und hier die fachliche Expertise aller Akteure des Paktes gefordert ist.
Er machte deutlich, dass die erarbeiteten Empfehlungen aus dem diesjährigen Kongress für die Konkretisierung von Zielen und Handlungsschwerpunkten zur Umsetzung der Landesrahmenvereinbarung genutzt werden.
Im Vortrag „Psychosoziale Gesundheit in der Stadt fördern – Impulse aus dem Erfahrungsaustausch“ fasste Christiane Färber von der Gesundheitsbehörde die Empfehlungen aus einer Gesprächsrunde mit verschiedenen Expertinnen und Experten im Rahmen des Paktes für Prävention am 11. Juli 2017 zusammen.
Prof. Dr. Petra Wihofszky von der Hochschule Esslingen beleuchtete in ihrem Vortrag „Are you ready? Gesundheitsförderung im Sozialraum – Zusammenarbeit und Beteiligung“ die Gelingensfaktoren für die Zusammenarbeit im Rahmen von Gesundheitsförderungs- und Präventionsketten.
Am Nachmittag fanden drei Werkstattgespräche statt, bei denen sich insgesamt neun Praxisprojekte präsentierten:
- Werkstatt 1: Förderung der Resilienz und der Gesundheitskompetenz
- Werkstatt 2: Stärkung von Teilhabe und Gemeinschaft
- Werkstatt 3: Förderung von niedrigschwelligen Zugängen
Mehr Informationen
- Kongressdokumentation der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.