Gemeinsam für ein gesundes Hamburg!

Kongress des Paktes für Prävention 2013

12. September 2013

Am 12. September 2013 fand der Kongress des Paktes für Prävention 2013 in der Handwerkskammer Hamburg statt.

  • Sozialbehörde
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Heike Günther

Ein wichtiger Meilenstein im Pakt für Prävention ist erreicht: Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verabschiedeten am 12. September 2013 auf dem Kongress des Paktes für Prävention in der Handwerkskammer Hamburg das Rahmenprogramm „Gesund leben und arbeiten in Hamburg!“.

Damit liegen nun für alle drei Lebensphasen Handlungsempfehlungen vor, die mit konkreten Projekten und Initiativen umgesetzt werden. Das Rahmenprogramm wurde auf Basis der Ergebnisse einer Befragung der Gesundheitsberichterstattung der BGV sowie auf der Grundlage von Expertengesprächen erarbeitet.

Heike Günther

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks hatte zuvor in ihrer Eröffnungsrede die Hamburger Bundesratsinitiativen im Bereich Gesundheitsförderung, Prävention und im Arbeitsschutz vorgestellt und die Umsetzungsschritte der bisher verabschiedeten Rahmenprogramme gewürdigt. Sie betonte die Notwendigkeit der stärkeren Einbeziehung der jeweiligen Zielgruppen. Zukünftige Hauptaufgabe im Pakt für Prävention sei es, sozialraumorientierte und integrierte Ansätze auf lokaler Ebene zu stärken. Dies wird auch Thema des nächsten Kongresses sein.

Im anschließenden Hauptvortrag warf Prof. Dr. Horst W. Opaschowski einen Blick in die Zukunft von Wohlstand und Lebensqualität. „Die Gesellschaft in Deutschland steht vor einem Paradigmenwechsel von der Anspruchs- zur Bürgergesellschaft. Gesundheit wird zum Megamarkt und die Deutschen wollen mehr Sicherheit in ihrem Leben. Statt 'Wohlstand für alle' heißt es zukünftig 'Wohlergehen für alle'“, so Opaschowski.

PAKTplatz für Prävention

Auf dem PAKTplatz hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses die Gelegenheit, sich über ein breites Spektrum von Gesundheitsförderungs- und Präventionsangeboten in Hamburg zu informieren, ins Gespräch zu kommen und neue Kooperationen zu knüpfen.

Folgende Aussteller waren vertreten:

  • ARINET Arbeits-Integrations-Netzwerk GmbH
  • Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz / ArbeitsschutzPartnerschaft
  • Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
  • Evangelische Stiftung Alsterdorf / Q8
  • Gemeinschaftsstand der Gesetzlichen Krankenkassen (AOK Rheinland /Hamburg, BARMER GEK, DAK, IKK classic, Techniker Krankenkasse)
  • Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH
  • Hamburger Sportbund e.V. / Verband für Turnen und Freizeit e.V.
  • Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAG)
  • Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V.
  • Handwerkskammer Hamburg
  • KISS Hamburg / Der PARITÄTISCHE e.V.
  • „Lernen vor Ort“
  • Pakt für Prävention – „Gemeinsam für ein gesundes Hamburg!“
  • Psygesa / Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
  • Saglik-Projekt / Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW)
  • Unfallkasse Nord
  • Volkshochschule
  • ZEB-Zentrale für Ernährungsberatung


Berichte und Vorträge

Die im Rahmen des Kongresses und der Foren gehaltenen Vorträge stehen zum Download zur Verfügung:

Vom Wohlstand für alle zum Wohlergehen für alle. Ein Blick in die Zukunft von Wohlstand und Lebensqualität

Zukunftswissenschaftler Prof. Dr. Horst W. Opaschowski

Forum 1: „Gesund aufwachsen in Hamburg!“

Präventionsketten – Chancen und Herausforderungen
Dr. Antje Richter-Kornweitz, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin e. V.

Gesund aufwachsen in Rothenburgsort - Akteure entwickeln gemeinsam eine Gesundheitsförderungs- und Präventionskette
Christiane Färber, BGV, Petra Hofrichter, HAG und weitere Akteure aus Rothenburgsort

Forum 2: „Gesund alt werden in Hamburg!“

Unterstützungsnetzwerke älterer Migrantinnen und Migranten in der Stadt
Prof. Dr. Monika Alisch, Hochschule Fulda

Hin zu den Gebrechlichen!
Präventive Hausbesuche in einer Kompetenzkette für ältere Personen mit Funktionsverlusten (Frailty)

Franz Pröfener, Hamburger Pflegegesellschaft e.V. / LUCAS

Mobil macht´s möglich – Wir halten der Ruhe stand!
Eine Kooperation zwischen Senioreneinrichtungen und Sportvereinen

Katrin Gauler und Elisabeth Rahn, Hamburger Sportbund e.V.

Forum 3: „Gesund leben und arbeiten in Hamburg!“

Arbeit und Gesundheit. Ausgewählte Ergebnisse der Hamburger Gesundheitsberichterstattung
Dr. Regina Fertmann, Margit Freigang und Uwe Saier, BGV

Gesund arbeiten im Handwerk: Praxistipps durch Betriebs- und Baustellenbesuche
Andreas Rönnau, Handwerkskammer Hamburg
Video

Marie Jahodas Modell der latenten Deprivation - ein Erklärungsansatz für die negativen psychischen Effekte von Arbeitslosigkeit
PD Dr. Karsten Paul, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg


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Programmflyer - Kongress des Paktes für Prävention 2013

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