Gesundheitsförderung

Selbsthilfegruppen in Hamburg

Die Sozialbehörde fördert die gesundheitliche Selbsthilfe in Hamburg. Selbsthilfegruppen leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung von Krankheiten. Die Gruppenmitglieder kennen "ihre" Krankheit aus eigenem Erleben, so dass eine Gemeinschaft entsteht, die zum Ziel hat, im gemeinsamen Gespräch selbst etwas für ihre Gesundheit zu tun und Erfahrungen auszutauschen.

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Durch die vielfältige Struktur der informellen Gruppen, kleinerer Initiativen sowie deren Flexibilität und Nähe zu den Betroffenen, wird ein hohes Maß an Eigeninitiative mobilisiert. Diese Eigeninitiative ist eine tragende Kraft für die Umsetzung der Selbsthilfe-Idee bei Betroffenen und Expertinnen und Experten.

Auch die vielfältigen Aktivitäten der Gruppen tragen dazu bei, eine krankheitsbedingte Isolation zu überwinden und das Selbstwertgefühl allmählich wieder aufzubauen - sie zeigen, dass auch mit einer gesundheitlichen Einschränkung ein sinnvolles und erfülltes Leben möglich sein kann.

Was Selbsthilfegruppen nicht leisten wollen: Medizinische und psychologische Beratung und Psychotherapie, Beratung über sozialversicherungs- und sozialhilferechtliche Ansprüche.

Hamburg verfügt über drei Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen (KISS). Der Paritätische Wohlfahrtsverband (Landesverband Hamburg) ist Träger von KISS. KISS stellt eine Datenbank Hamburger Selbsthilfegruppen bereit. 

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