Ziel des Rahmenplans für die Zivile Verteidigung in den Hamburger Krankenhäusern ist es, die Plankrankenhäuser der Hansestadt bei der Vorbereitung auf Krisensituationen und den Verteidigungsfall zu unterstützen. Die dazu erforderlichen präventiven Maßnahmen und notwendigen Fähigkeiten werden möglichst detailliert beschrieben.
Der Rahmenplan basiert dabei auf einem „All-Gefahren-Ansatz“. Er umfasst nahezu alle Bereiche, von Krisen- und Katastrophensituationen bis hin zum NATO-Bündnisfall. Den vorhandenen Plänen und Einsatztaktiken für den Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten (MANV/MANE) im Rahmen kurzfristiger lokaler Ereignisse werden mit diesem Rahmenplan neue Szenarien für den langfristigen Ausfall von Teilen der kritischen Infrastruktur und dem Betreiben des Krankenhauses unter o. g. Rahmenbedingungen hinzugefügt.
Ausgehend von dem Wissen, dass ein erfolgreiches Krisenmanagement immer auf mehreren Ebenen ansetzt, wurde insbesondere eine verlässliche Führungsstruktur, eine klare Kommunikationslinie, die enge Abstimmung mit externen Partnerinnen und Partnern sowie die organisatorische Flexibilität in den Fokus genommen.
Dieser Rahmenplan bildet die Grundlage für ein gemeinsames und einheitliches Vorgehen aller Hamburger Krankenhäuser im Krisenfall. Als „lebendes Dokument“ soll er kontinuierlich weiterentwickelt und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden.
Stand: Juni 2026
Bezug: Die Broschüre steht unten zum Herunterladen zur Verfügung und kann kostenlos bestellt werden beim Broschürenservice der Sozialbehörde (Kontaktdaten siehe unten)