Fragen und Antworten

Trialogische Formate erklärt

Trialoge bringen die Perspektiven von Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten zusammen. In Hamburg finden sie in unterschiedlichen Formaten statt: themenspezifisch, regional oder anhand einzelner Projekte. Ziel ist es, gegenseitiges Verständnis zu fördern, psychische Erkrankungen als menschliche Erfahrung sichtbar zu machen und die Übergänge zwischen gesund und krank anschaulich zu vermitteln. Darüber hinaus gibt es trialogische Fortbildungen für Berufsgruppen, die auf deren spezifische Bedarfe abgestimmt sind. Hier finden Sie einen Überblick.

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Trialog-Foren

In Trialogforen sind die drei Perspektiven (Betroffene von psychischen Erkrankungen, Angehörige und Experten) vertreten und kommen ins Gespräch. Diese finden sich in Hamburg in unterschiedlichen Formaten:

  • bezogen auf eine psychische Erkrankung – z.B. im „Psychose-Seminar“;
  • bezogen auf die Region – z.B. im „Bergedorfer Trialog“;
  • bezogen auf ein Thema – z.B. im „Café Dreiklang“.

Hier finden Sie eine Übersicht der Hamburger Trialogforen und Kontaktdaten.

Begegnungsprojekte

In Begegnungsprojekten bilden Erfahrungsberichte von Betroffenen und Angehörigen den Ausgangspunkt für Gespräche über die jeweiligen psychischen Erkrankungen, begleitet von einer Expertin oder einem Experten.

Der Trialog steht im Zentrum und bietet die Chance zu erleben, dass psychische Erkrankungen zutiefst menschlich sind. Ferner bietet er anschauliche Beispiele dafür, dass der Übergang von gesund zu krank ein fließender ist. 

Zielgruppen sind z.B. Schulklassen oder Auszubildende. Bei Berufsschulen kann das Thema „Arbeit und Psyche“ zusätzlich Beachtung finden, inklusive der Frage, welche und wieviel Arbeit psychisch (nicht) gut tut.

Trialogische Fortbildungen

Trialogische Fortbildungen richten sich an bestimmte Berufsgruppen und berücksichtigen konzeptionell deren spezifische Bedarfe – auch für die Beteiligung der Betroffenen und Angehörigen und hinsichtlich der Informationsschwerpunkte der Expertinnen und Experten. Sie finden dreistündig, halbtags, ganztags oder an zwei aufeinander folgenden Tagen statt – z.B. für Führungskräfte, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen oder die Polizei.

Autorin: Claudia Wetterhahn

Hinweis

Der Verein irre menschlich Hamburg e.V. bietet Begegnungsprojekte und trialogische Fortbildungen an. 

Kontakt: 
Robert Dorner
E-Mail: info@irremenschlich.de
Tel.: (040) 7410-59259

Zum Weiterlesen

Ausschnitt der digitalen Karte der Metropolregion Hamburg (MRH)
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Übersicht

Die Hamburger Trialogforen

Trialog-Foren dienen dem Austausch und der wechselseitigen Fortbildung von Krisen-Erfahrenen, Angehörigen und Profis. Ziel ist, eine gemeinsame Sprache zu finden und Dialogfähigkeit zu üben.

Klemmbrett abgehakter Liste
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Leitfaden

Leitfaden zur Gründung eines Psychose-Seminars / Trialog-Forums

Um ein Psychose-Seminar zu begründen, braucht es nicht viel – vor allem Neugier. Was noch?

Kalender mit rotem Pin
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Dokumentation

Ergebnisse des Fachtages „Sensibilität und Toleranz“ am 7. Mai 2025

Antistigma-Arbeit und Stigma-Resistenz Sensibilität und Toleranz sind mehr denn je gefragt und wir haben die Möglichkeit, sie aktiv zu stärken. Mit dem Fachtag, den „Irre Menschlich Hamburg“ in Kooperation mit vielen Partnern realisiert hat, konnte das deutlich sichtbar gemacht werden.