Seit November 2020 wird unter Federführung der Sozialbehörde ein mehrjähriger Fachdialog geführt, mit dem ein gemeinsames Verständnis der im Opferschutz beteiligten Akteure in Hamburg über die Umsetzung der Istanbul-Konvention hergestellt werden soll.
Die Initiative zielt auf aktive Nachbarschaften im Stadtteil ab. Die Projekte verfolgen das Ziel, die Anwohnerinnen und Anwohner für Partnergewalt und deren Folgen zu sensibilisieren.
Seniorinnen stellen innerhalb der Gesamtgruppe der von schwerer körperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffenen Frauen eine nicht unbedeutende Teilgruppe dar.
Die weibliche Genitalverstümmelung ist Ausdruck für eine tief verwurzelte Ungleichheit der Geschlechter und stellt eine der extremsten Formen von Diskriminierung von Mädchen und Frauen dar.
Weibliche Genitalverstümmelung verstößt gegen deutsches und internationales Recht und wird in Deutschland bestraft, auch wenn der Tatort im Ausland liegt. Darauf weist der Schutzbrief hin, der in zahlreichen Sprachen verfügbar ist.