Die Projekte verfolgen mit Hilfe bestehender örtlicher Strukturen des Gemeinwesens das Ziel, ein Klima zu schaffen, das die Anwohnerinnen und Anwohner für Partnergewalt und deren Folgen sensibilisiert und diese ermuntert, nicht wegzuschauen, sondern ihr offen entgegenzutreten. Die Sozialbehörde fördert diese StoP-Projekte (siehe auch Bürgerschaftsdrucksache 21/8722).
Das Projekt StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt – wurde 2007 von Prof. Dr. Sabine Stövesand (Hochschule für Angewandte Wissenschaften, HAW) initiiert, um die nachbarschaftliche Hilfe, Einmischung bei und Abhilfe bei partnerschaftlicher Gewalt zu stärken.
Nach einer Schulung und unter Anleitung einer im Stadtteil etablierten Projektkoordinatorin bzw. eines Projektkoordinators, positionieren sich Ehrenamtliche mit vielfältigen Aktionen im Stadtteil gegen häusliche Gewalt: Sie sensibilisieren für das Thema durch öffentlichkeitswirksame Aktivitäten, zum Beispiel im Rahmen von Stadtteilfesten, leisten Aufklärungsarbeit und informieren über Unterstützungsangebote für Betroffenen.
Nähere Informationen zu den einzelnen StoP-Projekten in Hamburg und ihren aktuellen Aktivitäten erhalten Sie unter: https://stop-partnergewalt.org.