Entstehung und Struktur
Die Ereignisse um die Black Lives Matter Bewegung und der Tötung von George Floyd haben in Hamburg im Jahr 2020 den „Senatsdialog zu Diskriminierung und Anti-Schwarzem Rassismus“ begründet. Vertreterinnen und Vertreter der Schwarzen Communitys sowie Fachexpertinnen und Fachexperten nutzen das Gremium für Austausch, Bedarfsermittlung und Teilhabe. Dabei gibt es eine direkte Kommunikation zwischen der Zivilgesellschaft und den Senatorinnen und Senatoren und den zugehörigen Fachebenen der Hamburger Behörden.
Der Senatsdialog findet bis zu dreimal im Jahr statt und wird bei Bedarf durch Werkstattgespräche zu spezifischen Themen ergänzt. Die Sozialbehörde hat die Federführung inne und lädt zu den Sitzungen ein.
Themen und Aufgaben
Der kontinuierliche Austausch im Rahmen des Senatsdialogs hat die Entstehung der Senatsstrategie maßgeblich gefördert. Zu diesem Zweck fand in den Jahren 2020 bis 2023 in mehreren Gesprächsrunden eine Bedarfserhebung statt. Unter anderen wurde über die Themen Polizei, Arbeitsmarkt, Bildung, Wohnen und Gesundheit gesprochen. Die Schwarzen Communitys Hamburgs formulierten ihre Bedarfe in Form eines Forderungskatalogs (s. Downloadbereich), welcher bei der Entwicklung der Senatsstrategie berücksichtigt wurde.
Das Gremium begleitet die im Jahr 2024 begonnene Umsetzung der Senatsstrategie. Ausgewählte Fachbehörden stellen hier ihre entwickelten Maßnahmen und Projekte vor und diskutieren diese mit den Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft.