Zeigen Sie Haltung!

Für Vielfalt und gegen Rassismus und Antisemitismus

Vorurteile über vermeintlich minderwertige Menschen fordern die gesamte Gesellschaft heraus: Hier erfahren Sie, wie die Hansestadt Prävention von Rechtsextremismus und rechtsextreme Einstellungen leistet und was jede/r Einzelne von uns tun kann.

  • Sozialbehörde
Hamburg bekennt Farbe
Bustamante

Hamburg geht seit vielen Jahren erfolgreich gegen Rechtsextremismus vor. Herzstück ist hierbei das Landesprogramm zur Prävention und Bekämpfung von Rechtsextremismus „Stadt mit Courage“, welches der Senat 2013 beschlossen und im Oktober 2019 weiterentwickelt hat.

Neben der Sozialbehörde, die federführend für das Landesprogramm zuständig ist, sind auch die Behörde für Inneres und Sport (BIS) sowie die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB), die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) und die Bezirksämter an der Prävention und Bekämpfung von Rechtsextremismus und rechtsextremen Einstellungen beteiligt. 

Aufklärung, Prävention und Intervention sind bei ihrer Tätigkeit je nach Zuständigkeit die zentralen Stichworte. Dazu gehört der regelmäßige Austausch im Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus (BNW). Seit 2008 treffen sich im BNW Fachleute aus zivilgesellschaftlichen Einrichtungen und Initiativen sowie aus Behörden, um über die aktuelle Lage und Maßnahmen zu beraten. 

Zudem hat Hamburg die Fach- und Beratungsstellen in diesem Feld stetig erweitert und aufgestockt. 

Wünschen Sie Beratung oder Unterstützung?

Brauchen Sie nähere Informationen zum Thema Rechtsextremismus? Sind Sie selbst Opfer einer rassistischen Tat geworden? Gibt es einen entsprechenden Vorfall in Ihrem Sportverein oder am Arbeitsplatz? Oder hört Ihr Kind Musik mit rassistischen, antisemitischen oder rechtsextremen Texten? 

Nehmen Sie Kontakt auf mit der entsprechenden Hamburger Beratungsstelle, die Sie unterstützt und mit Ihnen gemeinsam nach Lösungen sucht. Kostenlos. Schnell. Unbürokratisch. Auf Wunsch anonym.

  • Faltblatt "Gegen Rechtsextremismus". Beratungsangebote für Betroffene, Ratsuchende und Ausstiegswillige (PDF, 925 KB)
  • Faltblatt (mehrsprachig) "Gegen Rechtsextremismus". Beratungsangebote für Betroffene, Ratsuchende und Ausstiegswillige (PDF, 2 MB)

Selbst aktiv werden!

Rassistische und menschenverachtende Parolen und Übergriffe finden sich im Internet ebenso wie in der Bahn, in der Nachbarschaft oder beim Sport und in der Schule: Jede und jeder Einzelne von uns kann in diesem Fällen selbst aktiv werden und Farbe bekennen (finden Sie hier Tipps zum Verhalten in Konfliktsituationen).

Auch in Form eines Projektes kann der Zusammenhalt vor Ort gestärkt, Vorurteilen begegnet und Toleranz gefördert werden: Für zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich in diesem Sinne engagieren, stellt die Sozialbehörde jährlich bis zu 100.000 Euro im Rahmen einer Förderrichtlinie zur Verfügung. Entsprechende Aktionen werden unbürokratisch mit bis zu 5.000 Euro unterstützt. Engagieren auch Sie sich.

Download

Faltblatt "Gegen Rechtsextremismus". Beratungsangebote für Betroffene, Ratsuchende und Ausstiegswillige.

PDF herunterladen [PDF, 926,7 KB]

Faltblatt "Gegen Rechtsextremismus". Beratungsangebote für Betroffene, Ratsuchende und Ausstiegswillige (mehrsprachig)

PDF herunterladen [PDF, 2,0 MB]

Zum Weiterlesen

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Beratung und Informationen erhalten!

Übersicht der Fach- und Beratungsstellen in Hamburg

Der Hamburger Senat finanziert und unterstützt verschiedene Fach- und Beratungsstellen für die Prävention und Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus.

Teilnehmende am Fachtag Behördenkompetenznetzwerk
FHH
Fachtage

Fachtage des Behördenkompetenznetzwerks Rechtsextremismus

Die jährlich stattfindenden Fachtage des Behördenkompetenznetzwerks Rechtsextremismus bringen die einschlägigen Akteurinnen und Akteure der verschiedenen Behörden mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und Praxis zusammen.

Logo des Bundesprogramms "Demokratie leben!"
BMBFSFJ
Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen

Landesdemokratiezentrum Hamburg

Zu den Aufgaben des Zentrums gehören vor allem die Förderung und fachliche Begleitung von Fach- und Beratungsprojekten, die Zusammenarbeit mit den bezirklichen Partnerschaften für Demokratie sowie die Netzwerkarbeit.