Erster Fachtag
Der erste Fachtag hat am 21.10.2020 stattgefunden. Ziel der Veranstaltung war der Austausch über die unterschiedlichen behördlichen Handlungslogiken und Arbeitsfelder. Dafür wurde die Errichtung von vier Arbeitsgruppen im Vorfeld abgestimmt. Die Arbeitsgruppen haben im Rahmen des ersten Fachtags erstmalig getagt. Sie stellen den geregelten, regelmäßigen und fachspezifisch geleiteten Austausch zwischen den Behörden sicher und bilden damit die Kernstütze des Behördenkompetenznetzwerks.
Zweiter Fachtag
Der zweite Fachtag hat am 31. März 2021 digital stattgefunden und hat gleichzeitig den offiziellen Auftakt des Behördenkompetenznetzwerks Rechtsextremismus dargestellt. Ziel war die Darstellung der Genese und des Aufbaus des Behördenkompetenznetzwerks sowie der Dialog der Behörden mit Wissenschaft und Praxis über neue Herausforderungen im Themenfeld Rechtsextremismus. Als zentrales Fazit der Veranstaltung lässt sich festhalten, dass die Bekämpfung von Rechtsextremismus eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und noch verstärkter bei der Primärprävention ansetzen muss. Die Hamburger Behörden bekräftigen die Notwendigkeit, die Rechtsextremismusbekämpfung gemeinsam umzusetzen und als Querschnittsthema zu begreifen.
Anstatt eines Fachtages wurde im Jahr 2022 eine Fachdialogreihe bestehend aus fünf Veranstaltungen durchgeführt.
Dritter Fachtag
Der dritte Fachtag hat am 12. April 2023 stattgefunden. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag darauf, verschiedene fachliche Aspekte des Themas „Umgang mit Verschwörungstheorien“ zu beleuchten sowie einen Dialog zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Fachbehörden mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und Praxis herzustellen. Es wurde über Erfahrungen und Kenntnisse sowie künftige Herausforderungen in diesem Feld diskutiert. Die Erkenntnisse und Impulse des Fachtages werden im Rahmen der Arbeit des Behördenkompetenznetzwerkes Rechtsextremismus weiterbearbeitet und umgesetzt.
Vierter Fachtag
Angesichts der Tatsache, dass rechtsextreme Weltbilder immer breitere Akzeptanz finden, wurde im Rahmen des vierten Fachtags am 26. September 2024 der Schwerpunkt auf Rechtsextremismus als einer zunehmenden Herausforderung für die gesellschaftliche Mitte gelegt. Zum Kreis der Teilnehmenden gehörten das Behördenkompetenznetzwerk und das Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus. Die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung wurde in diesem Kontext tiefergehend beleuchtet. Gleichzeitig wurde damit das 10-jährige Jubiläum der Senatsstrategie zur Prävention und Bekämpfung von Rechtsextremismus „Hamburg – Stadt mit Courage“ gewürdigt.
Fünfter Fachtag
Der öffentliche Dienst sieht sich mit einer zunehmenden Verbreitung und Akzeptanz rechtsextremer Ideologien bis weit in die Mitte der Gesellschaft konfrontiert. Wie kann – oder muss – der öffentliche Dienst sich diesbezüglich aufstellen? Wie kann er seine demokratischen Institutionen stärken und auch intern solchen Einstellungsmustern vorbeugen? Diesen Fragen widmete sich der 5. Fachtag des Behördenkompetenznetzwerkes Rechtsextremismus am 16. Juli 2025. Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter der Fachbehörden und Bezirke mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis in den Dialog. Gemeinsam erörtern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welchen Gefahren der öffentliche Dienst als eine Institution der wehrhaften Demokratie durch die zunehmende Akzeptanz rechtsextremer Positionen in der Gesellschaft ausgesetzt ist. Einen Schwerpunkt bildete dabei, welche Handlungsperspektiven für den öffentlichen Dienst bestehen, um gegenüber diesen Entwicklungen auch in Zukunft resilient zu bleiben.