Bündnisse vor Ort

Partnerschaften für Demokratie

Partnerschaften für Demokratie stärken nachhaltig den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Sie unterstützen die Zusammenarbeit von lokalen Akteuren und setzen neue Ideen zur Demokratieförderung und Vielfaltsgestaltung um. Partnerschaften für Demokratie fördern die Entwicklung langfristiger regionaler Bündnisse und tragen dazu bei, der Entstehung von demokratie- und menschenfeindlichen Haltungen sowie extremistischen Einstellungen entgegenzuwirken.

  • Sozialbehörde
Kooperation
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Worum geht es?

In Hamburg gibt es derzeit acht Partnerschaften für Demokratie. Sie entwickeln zur Stärkung einer lebendigen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft Konzepte und Lösungsstrategien, die auf die Gegebenheiten und Konfliktlagen vor Ort abgestimmt sind.

Hierbei arbeiten die Verantwortlichen aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Vereinen über Kirchen und Moscheen bis hin zu freiwillig Engagierten zusammen.

Die Partnerschaften fördern die Vernetzung und den Dialog von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen und Generationen und wirken so aktiv gegen Rassismus, Diskriminierung, Isolation, Ausgrenzung und Intoleranz. Durch geeignete Maßnahmen wird die Arbeit der Partnerschaften für Demokratie zudem einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und für Mitwirkung geworben.

Hierzu findet unter anderem eine jährliche lokale Demokratiekonferenz statt. Zur Stärkung der Beteiligung insbesondere junger Menschen bestehen darüber hinaus Jugendforen, die von Jugendlichen selbst organisiert und geleitet werden.

Eine Koordinierungs- und Fachstelle steuert in Kooperation mit dem jeweiligen Bezirk die Umsetzung der Projekte. Sie fungiert als Ansprechpartnerin und trägt zur Bekanntmachung der vor Ort geleisteten Maßnahmen bei. Für die Partnerschaften Altona, Harburg, Süderelbe und Wandsbek ist die Lawaetz-Stiftung Hamburg Ansprechpartnerin, für die Partnerschaften St.Georg-Borgfelde-Hamm und Wilhelmsburg das Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation e.V., für die Partnerschaft Bergedorf die Bergedorf Bille Stiftung und für die Partnerschaft Nord die TOLLERORT entwickeln & beteiligen.

Wo gibt es Partnerschaften für Demokratie?

Partnerschaften für Demokratie gibt es derzeit in Hamburg in den folgenden Stadtteilen und Bezirken:

Einen Einblick in die Arbeit der Partnerschaften für Demokratie bietet der folgende Kurzfilm, der 2024 entstanden ist: Partnerschaften für Demokratie in Hamburg (youtube.com)

Förderung

Seit 2015 gibt es die Partnerschaften für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms „ „Demokratie leben!". Gefördert werden sie durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und in Hamburg durch die zuständigen Bezirksämter.

Logo des Bundesprogramms "Demokratie leben!"
BMBFSFJ

Zum Weiterlesen

Verschiedenfarbige Mosaiksteine mit Personen-Icon
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Beratung und Informationen erhalten! Übersicht der Fach- und Beratungsstellen in Hamburg

Der Hamburger Senat finanziert und unterstützt verschiedene Fach- und Beratungsstellen für die Prävention und Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus.

Teilnehmende am Fachtag Behördenkompetenznetzwerk
FHH

Fachtage Fachtage des Behördenkompetenznetzwerks Rechtsextremismus

Die jährlich stattfindenden Fachtage des Behördenkompetenznetzwerks Rechtsextremismus bringen die einschlägigen Akteurinnen und Akteure der verschiedenen Behörden mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und Praxis zusammen.

Logo des Bundesprogramms "Demokratie leben!"
BMBFSFJ

Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen Landesdemokratiezentrum Hamburg

Zu den Aufgaben des Zentrums gehören vor allem die Förderung und fachliche Begleitung von Fach- und Beratungsprojekten, die Zusammenarbeit mit den bezirklichen Partnerschaften für Demokratie sowie die Netzwerkarbeit.