Ausbau der oberen Etagen startet

Florabunker: Neue Räume für Musik, Kultur und Nachbarschaft in Hamburg-Sternschanze

30. Juni 2026 Pressemitteilung
  • Stadtentwicklung und Wohnen
Der Florabunker ist bunt bemaltes Gebäude. Neben dem Bunker stehen auf beiden Seiten Bäume.
Florabunker Bezirksamt Altona

Für die neuen Proberäumen stehen entsprechende Erweiterungen im Bereich der Lüftungsanlage, der Sanitäreinrichtungen und des Brandschutzes an. Außerdem wird der Park rund um den Bunker mit moderner LED-Technik beleuchtet. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach wird erneuert und erweitert, um noch mehr nachhaltige Energie zu liefern. Darüber hinaus wird geprüft, ob Wärmepumpen für eine umweltfreundliche Beheizung sorgen könnten.

Mit dem Ausbau wird der Florabunker weiter zu einem Ort, an dem sich Menschen begegnen, gemeinsam kreativ werden und das Quartier zusammenwächst. Die neuen Angebote und die bessere Beleuchtung machen den Florapark noch attraktiver und sorgen für ein sicheres Gefühl bei allen Besucherinnen und Besuchern.

Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Mit dem Ausbau des Florabunkers entstehen mitten in der Schanze dringend benötigte Räume für Kultur, Musik und nachbarschaftliches Miteinander. Aus grauem Beton ist ein lebendiger Treffpunkt für Kultur, Musik und Nachbarschaft geworden. Bislang ungenutzte Flächen stehen auch Dank unseres „Stadtentwicklungsfonds Lebendige Quartiere“ schon bald als Treffpunkt für die Nachbarschaft zur Verfügung. Wir investieren damit gezielt in die soziale und kulturelle Infrastruktur und stärken den Zusammenhalt in Hamburgs Quartieren.“

Dr. Andreas Dressel, Senator für Finanzen und Bezirke: „Mit dem Ausbau der oberen Etagen des Florabunkers setzen wir ein starkes Zeichen für die soziale und kulturelle Entwicklung vor Ort. Gerade in einem so lebendigen und kreativen Stadtteil ist es wichtig, bezahlbare Räume für Musik, Kultur und nachbarschaftliches Engagement zu schaffen. Der investive Quartiersfonds hilft dabei, gemeinsam mit dem Bezirk und engagierten Akteuren vor Ort, gezielt in die Infrastruktur zu investieren und so das Quartier weiter zu stärken. Der Florabunker ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir durch kluge Investitionen Orte der Begegnung und Kreativität schaffen – und dabei auch ökologische Aspekte wie nachhaltige Energieversorgung und moderne Beleuchtung nicht aus dem Blick verlieren. Ich freue mich, dass wir mit diesem Projekt einen weiteren Schritt machen, um Hamburgs Stadtteile lebendig, vielfältig und zukunftsfähig zu gestalten.“

Dr. Sebastian Kloth, Bezirksamtsleiter Altona: „Der Florabunker im Florapark wird noch lebendiger. Wo bislang nur Beton und ungenutzte Flächen waren, entstehen jetzt neue Räume für Musik, Kreativität und nachbarschaftliches Miteinander. Mit dem Projekt werden die vier bislang leerstehenden Geschosse des Bunkers modernisiert und für die Nachbarschaft geöffnet. Damit wird der Florabunker zum Hotspot für Musiker:innen, Bands und Kulturschaffende – vor allem für Menschen, die sonst kaum bezahlbare Proberäume finden.“

Das Investitionsvolumen für das Projekt beträgt rund 550.000 Euro. Davon sind bereits 150.000 Euro aus dem Investiven Quartiersfonds für die bezirkliche Stadtteilarbeit bewilligt. Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen stellt aus dem „Stadtentwicklungsfonds Lebendige Quartiere“ Fördermittel in Höhe von rund 400.000 Euro zur Verfügung. Der Florabunker ist ein Vorzeigeprojekt für soziale, kulturelle und ökologische Stadtentwicklung in Hamburg. Treuhänderisch verwaltet von der steg Hamburg mbH im Auftrag des Bezirksamtes Altona, sorgen bereits seit der Eröffnung 2021 die Vereine Jesuscenter e. V., Kilimanschanzo e. V. und Raumteiler e. V. für ein buntes Programm und ein lebendiges Miteinander im Park.

Von den rund 1.539 m² Fläche sind bisher nur ca. 780 m² ausgebaut und vermietet – knapp 760 m² warten noch auf ihre Nutzung. Mit der jetzt beginnenden Ausbaustufe II wird nun ein entscheidender Schritt gemacht, um den Florabunker und seine Angebote für die Nachbarschaft zu sichern und weiterzuentwickeln.

Stadtentwicklungsfonds Lebendige Quartiere

Mit dem Stadtentwicklungsfonds Lebendige Quartiere werden Projekte gefördert, die gute Nachbarschaften stärken, die Lebensqualität der Menschen erhöhen und zur sozialen Stabilisierung beitragen. Ziel ist es, sowohl in Bestandsquartieren als auch in neuen, wachsenden Quartieren neue und bestehende Nachbarschaften eng zu verknüpfen und eine lebendige Quartiersentwicklung zu fördern. Die Fördermittel werden insbesondere in Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf und einer hohen Einwohnerdichte eingesetzt. Gefördert wird die Erneuerung oder der bedarfsgerechte Ausbau quartiersbezogener sozialer und soziokultureller und gesundheits- und bewegungsfördernder Infrastruktur sowie die Gestaltung von Wohnumfeldern, öffentlichen Freiräumen und Grünanlagen als Orte der Begegnung und Kommunikation im öffentlichen Raum. Mit Investitionen in Quartiershäuser und Nachbarschaftstreffs ebenso wie in attraktive Freiräume oder Bewegungsmöglichkeiten sollen einladende Begegnungsorte gefördert werden.

Investiver Quartiersfonds

Mit dem seit 2018 bestehenden investiven Quartiersfonds wird die Infrastruktur in den Hamburger Bezirken entlang gezielter Projekte finanziell unterstützt. Dabei werden Kinder- und Jugendeinrichtungen genauso berücksichtigt, wie soziale Projekte, Stadtteilkultur oder Sportanlagen. In Abstimmung zwischen der Behörde für Finanzen und Bezirke und den Bezirken können damit vor Ort investive Maßnahmen direkt unterstützt, beziehungsweise gemeinsam finanziert werden. Mit dem investiven Quartiersfonds fördern die Bezirke, Bezirksversammlung und Bezirksverwaltung gezielt die Infrastruktur vor Ort. 

Rückfragen der Medien
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
André Stark | Pressesprecher
Telefon: 040 42840 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de

Behörde für Finanzen und Bezirke
Claas Ricker | Pressesprecher
Telefon: 040 42823 1662
E-Mail: pressestelle@fb.hamburg.de 

Bezirksamt Altona
Mike Schlink | Pressesprecher
Telefon: 040 42811 1512
E-Mail: pressestelle@altona.hamburg.de

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