Die Investitionen wurden von einem breiten Beteiligungsprozess begleitet: Rund 200 Planungsveranstaltungen mit Anwohnerinnen und Anwohnern, Kitas, Schulen und Stadtteileinrichtungen sowie 250 Sitzungen des Stadtteilrates Altona-Altstadt haben die Entwicklung maßgeblich geprägt.
Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Altona-Altstadt ist heute ein besonders attraktives und lebenswertes Wohnquartier. Im Fördergebiet konnten wir mit vielfältigen Investitionen die Lebensqualität spürbar steigern – und die Menschen vor Ort waren dabei intensiv eingebunden. Gemeinsam haben wir die soziale und Bildungsinfrastruktur gestärkt, Wohnumfelder und öffentliche Plätze aufgewertet sowie Freiflächen und Grünanlagen erneuert. Besonders sichtbar sind die Erfolge etwa bei der Umsiedlung des Bauspielplatzes im Grünzug Neu-Altona und der Neugestaltung des Spielplatzes Unzerstraße. Insgesamt wurden rund 47 Millionen Euro öffentliche Mittel eingesetzt, davon allein 19 Millionen Euro aus dem RISE-Förderprogramm. Weitere 5 Millionen Euro private Gelder sind direkt in die Projekte geflossen. Neben den geförderten Maßnahmen haben auch private Investitionen die positive Entwicklung weiter vorangetrieben.“
Dr. Sebastian Kloth, Leiter des Bezirksamtes Altona: „Altona-Altstadt hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Die gemeinsamen Anstrengungen der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, des Bezirksamts Altona sowie der engagierten Anwohnerinnen und Anwohner, Einrichtungen und Initiativen haben den Stadtteil nachhaltig gestärkt. Die Förderung im Rahmen von RISE ist eine Investition in die Zukunft und Lebensqualität von Altona-Altstadt. Mein Dank gilt allen Beteiligten für ihr Mitwirken an den integrierten Planungs- und Handlungsprozessen. Das Gesicht von Altona-Altstadt hat sich nachhaltig positiv verändert. Einige Maßnahmen, wie die Umgestaltung des Holsten- und Düppelplatzes, die Grünfassade des Neuen Amtes und die Grünflächen östlich der neuen Bebauung rund um St. Trinitatis, werden im Rahmen des Nachsorgekonzeptes bis Ende 2027 realisiert.“
Im RISE-Fördergebiet Altona-Altstadt wurden zahlreiche positive Veränderungen realisiert:
- Neugestaltung und Aufwertung aller fünf Parks im Grünzug Neu-Altona mit modernen Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten
- Bundesweit ausgezeichnete Umgestaltung der Louise-Schroeder-Straße
- Erweiterung der sozialen Infrastruktur durch Neubauten wie den Aktivspielplatz Hexenberg und das Bildungshaus Thadenstraße
- Intensive Beteiligung der Stadtteilbewohnerinnen und Stadtteilbewohner und Einrichtungen durch Planungsveranstaltungen und Sitzungen des Stadtteilrates
Das Ziel der Entwicklung in Altona-Altstadt war es, die ursprüngliche Urbanität des Stadtteiles wieder erlebbar zu machen und ihn als innenstadtnahen Wohnstandort, insbesondere für Familien, zu stärken. Mit dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) wurde dafür die Basis geschaffen – und so die erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung des Quartiers ermöglicht.
Zum Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)
Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. Hamburg hat derzeit 25 RISE-Quartiere ausgewiesen, die in den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 27 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.
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