Spielplatz Bornheide

Grunderneuerte Skateanlage wird wiedereröffnet

17. September 2026 Pressemitteilung

Jetzt kann der Skatespaß richtig losgehen: Das Bezirksamt Altona hat die umfassende Grunderneuerung und Erweiterung der Skateanlage auf dem Spielplatz Bornheide im RISE-Fördergebiet Osdorfer Born / Lurup erfolgreich abgeschlossen. Der barrierefrei gestaltete Skatepark richtet sich sowohl an Anfänger*innen als auch an erfahrene Skatende. Am 25. September 2026 von 15 bis 18 Uhr findet die feierliche Einweihung der Anlage statt.

Auf einer hellgrauen Skateanlage sind farblich markierte Hindernisse angebracht. Diese ähnlich aus wie Sitzbänke und sind höher als andere Teile der Anlage.
Skateanlage Spielplatz Bornheide MinusRamps

Die Skatefläche, die zum öffentlichen Spielplatz zwischen der Straße Bornheide und dem Gelände des Bürgerhauses Bornheide gehört, war in die Jahre gekommen und befand sich in einem nicht mehr zufriedenstellenden Zustand. Eine Grunderneuerung der Anlage wurde daher dringend notwendig. Darüber hinaus ergab die Anfang 2022 durchgeführte öffentliche Beteiligung, dass das Angebot erweitert und die Fläche für neue Nutzende zugänglich gemacht werden sollte. Im März 2026 haben die Arbeiten begonnen und wurden nun erfolgreich abgeschlossen.

Karen Pein, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen: „In unserem Rahmenprogramm Integrierte Stadtwicklung (RISE) legen wir besonderen Wert darauf, die Menschen vor Ort aktiv einzubeziehen. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie durch Beteiligung neue Bedarfe erkannt und passgenaue Lösungen entwickelt werden können. Statt die bestehenden, in die Jahre gekommenen Elemente lediglich zu sanieren, ist hier eine vielseitigere und inklusivere Fläche entstanden. Neben verschiedenen Schwierigkeitsgraden für das Skaten bietet sie auch Raum für weitere Bewegungs- und Sportangebote wie Scooterfahren oder die Nutzung mit dem Sportrollstuhl. Ich freue mich sehr, dass wir damit ein attraktives Angebot für noch mehr Menschen im Quartier schaffen konnten.“

Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Hamburgs rund 780 öffentliche Spielplätze sind ein wichtiger Bestandteil unserer Grünanlagen und ein bedeutsamer Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt. Hier wird getobt, entspannt und Sport gemacht. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Orte attraktiv und zeitgemäß halten – genau dafür investieren wir mit Mitteln unseres Wohnungsbaufolgeprogramms. Die Skateanlage Bornheide zeigt eindrucksvoll, was moderne Freiräume heute leisten müssen: Sie ist für wirklich alle da. Dank barrierefreier Auffahrten und flacher Bereiche können hier Scooter-Kids, Skateboard-Neulinge und Sportrollstuhlfahrende genauso ihre Runden drehen wie erfahrene Skater. Ein toller Ort für Bewegung, Begegnung und echten Zusammenhalt im Quartier.“

Dr. Sebastian Kloth, Bezirksamtsleiter Altona: „Die Grunderneuerung und Erweiterung der Skateanlage auf dem Spielplatz Bornheide in Osdorf ist ein enormer Gewinn für den Stadtteil. Insbesondere für die Anwohnenden des Osdorfer Born bedeutet die neue Anlage eine attraktive Freizeitmöglichkeit direkt vor der Haustür. Mit der modernen und barrierefreien Gestaltung haben wir einen Ort geschaffen, der für alle zugänglich ist und das Miteinander im Stadtteil stärkt. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort dieses Projekt erfolgreich realisieren konnten. Allen Skater*innen wünsche ich viel Spaß!“

Ein Skatepark für alle

Ziel der Grunderneuerung war es, dass verschiedenste Spiel- und Sportgruppen die Skatefläche nutzen können. Deshalb wurde die etwa 760 Quadratmeter große Fläche so gestaltet, dass sie auch für Anfänger*innen, jüngere Nutzende und Menschen mit Scooter oder mit Rollstuhl zugänglich ist. Alle Steigungen und Neigungen wurden entsprechend konzipiert. Insbesondere die geschlossenen und im Randbereich flachen Formen machen es Anfänger*innen möglich, erste Übungen zu absolvieren. Anspruchsvollere Hindernisse wie die Corner oder Quarter-Ramp-Extension können dagegen von Fortgeschrittenen für ihre Tricks genutzt werden. Zwei spezielle Auffahrten ermöglichen darüber hinaus Rollstuhlfahrenden den Zugang zu höher gelegenen Skate-Obstacles.

Die Vorgängeranlage bestand aus Stahl- und Holzfertigteilen. Für den neuen Skatepark wurde vor Ort verarbeiteter Spritzbeton verwendet, der wesentlich langlebiger ist und weniger Wartung bedarf. Die amorphe Form der neuen Anlage fügt sich zudem harmonisch in die Umgebung ein.

Die Planung der Grunderneuerung fand unter aktiver Einbeziehung der Öffentlichkeit statt. Dazu wurden Gespräche mit einzelnen Personengruppen vor Ort geführt. Außerdem bestand die Möglichkeit, Wünsche und Anregungen online einzureichen. Die gesammelten Ideen wurden in die Planung integriert.

Der nördlich des Skateparks befindliche Bolzplatz wurde im Zuge der Baumaßnahmen ebenfalls überarbeitet. Die alte Zaunanlage wurde erneuert und der abgängige Schotterbelag durch eine neue wassergebundene Deckschicht ersetzt. Zudem hat der Bolzplatz eine neue Zuwegung erhalten, sodass dieser Bereich auch von Norden besser erreichbar ist.

Die Gesamtkosten für die Grunderneuerung belaufen sich auf 460.000 Euro. Die finanziellen Mittel wurden im Rahmenprogramm Integrierte Stadtentwicklung (RISE) der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (247.500 Euro) und im Rahmen des Wohnungsbaufolgeprogramm von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (212.500 Euro) bereitgestellt.

Feierliche Einweihung

Zur offiziellen Wiedereröffnung der neuen Skateanlage lädt das Bezirksamt Altona alle Interessierten herzlich am 25. September 2026 von 15 bis 18 Uhr auf den Spielplatz Bornheide 76 ein. Nach einer Begrüßung durch Elias Olshausen, Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt des Bezirksamtes Altona, erwartet die Besuchenden ein abwechslungsreiches Programm mit Mitmachaktionen, Musik, Essen und Getränken. Die Organisation der Veranstaltung erfolgt im Auftrag des Bezirksamtes Altona durch das Stadtteilbüro Osdorfer Born/Lurup.

Über das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige, stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es fasst die Programme der Bund-Länder-Städtebauförderung unter einem Dach zusammen – mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. Hamburg hat derzeit 26 RISE-Quartiere ausgewiesen, die in den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 28 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

Das Bild im Anhang kann für die Berichterstattung zu dem Thema honorarfrei unter Nennung des Credits „MinusRamps“ verwendet werden.

Zum Weiterlesen

Gebäude aus rotem Backstein mit Balkonen
Oliver Heissner

Bezirksamt Altona und altoba unterzeichnen städtebaulichen Vertrag für den Luthergrund Sozialplan sichert sozialverträgliche Erneuerung der Wohnanlage mit rund 262 Neubau-Wohnungen

Das Bezirksamt Altona und die Wohnungsbaugenossenschaft Altonaer Spar- und Bauverein eG (altoba) haben den städtebaulichen Vertrag für die geplante Erneuerung der Wohnanlage Luthergrund unterzeichnet. Damit ist die sozialverträgliche Umsetzung des Vorhabens verbindlich geregelt.

13. Oktober 2026 Pressemitteilung
Mehrere Menschen sitzen unter Kunstpalmen am Hafen. Das Bild ist in Rot-Orangen-Tönen gefärbt.
Bezirksamt Altona

Im Zeichen der Vielfalt Altonaer Vielfaltswochen 2026 sind gestartet

Der Herbst steht in Altona im Zeichen der Vielfalt, denn vom 5. bis zum 18. Oktober 2026 finden einmal mehr die Altonaer Vielfaltswochen statt. Im Rahmen einer Demokratiekonferenz wurden die Aktionswochen gestern offiziell eingeläutet und das gemeinsame Miteinander gefeiert.

06. Oktober 2026 Pressemitteilung
Park mit Sitzmöglichkeiten und Spielgeräten
Bezirksamt Altona

Grundinstandsetzung Florapark Beteiligung geht in die zweite Runde

Wie soll der Florapark zukünftig aussehen? Zur Beantwortung dieser Frage setzt das Bezirksamt Altona ein zweites Mal auf die Expertise der Menschen vor Ort. Nach einer erfolgreichen Beteiligungsveranstaltung im letzten Jahr findet am 14. Oktober 2026 ein weiterer Austausch statt.

30. September 2026 Pressemitteilung