Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Altona ist ein weltoffener Bezirk. Hier sehen wir in Vielfalt eine Chance, begegnen allen Menschen offen, mit Respekt und Toleranz. Und wir engagieren uns gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus jeglicher Art. Das sind Kernbotschaften der Altonaer Deklaration – und diese tragen wir mutig und offensiv in die Gesellschaft. Insbesondere dann, wenn wir von Vorfällen erfahren, die allem entgegenstehen, was Altona ausmacht. Die aktuellen Meldungen in Medien und in den sozialen Netzwerken von rassistischen Parolen sind abermals ein Anlass zu sagen: Stop! Hier ist kein Platz für Rassismus! Gerade unser Stadtteil Ottensen steht für ein vielfältiges und buntes Miteinander, in dem Nazi-Gesänge, wie es sie bereits auf Sylt gegeben hat, schlicht nicht toleriert werden. Rechtsextremismus ist etwas, was wir überall bekämpfen müssen. Und deswegen müssen diejenigen, die da gerufen haben, wissen, dass der Staat hier klar und deutlich reagieren wird. Das wird schon darin deutlich, dass das Landeskriminalamt seine Ermittlungen aufgenommen hat. Wir werden diese Ermittlungen abwarten, doch ich möchte alle bitten, die Zeug*innen des Vorfalls geworden sind, sich bei der Polizei zu melden und zum Wohle unserer Gesellschaft zur Aufklärung des Vorfalls beizutragen.“
„Kein Platz für Rassismus“
Stellungnahme des Bezirksamtes
In der Nacht vom 6. Februar auf den 7. Februar ist es im Stadtteil Ottensen nach Medienangaben zu einem rassistischen Vorfall gekommen. Demnach hätten im Bereich der Ottenser Hauptstraße mehrere Personen unter anderem „Ausländer raus“ skandiert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Bezirksamt Altona möchte den Vorfall nicht unkommentiert lassen.