Die Nutzung der Potenziale in der Zivilgesellschaft im Katastrophenfall zielt darauf ab, lokale Gemeinschaften zu stärken und die Kluft zwischen formellen und informellen Akteuren im Katastrophenmanagement zu schließen. Durch die Förderung der transnationalen Zusammenarbeit und des Wissensaustauschs entwickelt CREWS gemeinsame Strukturen für die Zusammenarbeit von öffentlichen Akteur:innen und Akteur:innen der Zivilgesellschaft, der an die regionalen Bedürfnisse angepasst werden soll.
Zu den Projektergebnissen gehören ein Modell für die Zusammenarbeit und ein digitales Tool, das eine wirksame Koordinierung zwischen öffentlichen Behörden und zivilen Akteur:innen ermöglicht. Auf diese Weise stärkt das Projekt die Widerstandsfähigkeit, optimiert die Kapazitäten zur Katastrophenvorsorge und fördert einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz für das Krisenmanagement. Im Einklang mit der EU-Strategie für den Ostseeraum (EUSBSR) trägt das CREWS-Projekt zu einer Erhöhung der zivilgesellschaftlichen Sicherheit bei, indem es die Kapazitäten in Zivilschutz- und Katastrophenfall stärkt und gleichzeitig eine gemeinsame gesellschaftliche Sicherheitskultur in der Ostseeregion durch Innovative Modelle fördert.
Das Bezirksamt Altona mit seinen Fachamt Sozialraummanagement und dem Klimaschutzteam ist in Vertretung der FHH als Leadpartner für dieses Projekt verantwortlich. Neben den organisatorischen Aufgaben der Projektsteuerung und Umsetzung wird der Bezirk Altona federführend die Erprobung der entwickelten Strukturen und digitalen Instrumente in 1 – 2 praktischen Übungen auf ihre Praxis Tauglichkeit hin erproben.
Projekt-Fakten
Laufzeit des Projektes: März 2025 – März 2028
Budget:
Gesamt: 3.115.502,38 €
EU-Anteil: 2.524.402,68 €
Partner-Beitrag: gesamt: 631.100,70 €
Budget-Altona:
761.596,00 € gesamt
Davon Eigenanteil: 152.319,20 € (in Form von Stellenanteilen)
Projektpartnerländer:
Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden
Insgesamt 13 Projektpartner mit insgesamt 26 sogenannten Assoziierten Partnerorganisationen aus der Zivilgesellschaft und Wissenschaft.
Projektmanagement:
DSN Connecting Knowledge GmbH, Kiel
Offizielle Interreg-Projektwebsite:
interreg-baltic.eu/project/crews