Baudenkmäler in Altona

Amtsgericht Altona (Ehemaliges Landes- und Amtsgericht)

Gebäude des Amtsgerichts Altona
© www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Das inzwischen denkmalgeschützte Renaissancegebäude wurde 1873 von der Preußischen Staatshochbauverwaltung als Landesgericht errichtet und 1907 um ein Backsteingebäude im Rundbogenstil erweitert, das als Amtsgericht fungierte.

Ein NS-Sondergericht verhängte hier 1933 die Todesurteile gegen August Lütgens, Walter Möller, Bruno Tesch und Karl Wolf, die fälschlicherweise beschuldigt wurden, beim Altonaer Blutsonntag 1932 für den Tod von zwei SA-Männern verantwortlich gewesen zu sein. Die inzwischen aufgehobenen Urteile wurden 1933 im Innenhof vollzogen, woran heute eine Gedenktafel erinnert.

Heute sind beide Gebäude Sitz des Amtsgerichtes Altonas.

Anschrift: Max-Brauer-Allee 89-91

Zum Weiterlesen

Haus aus hellem Stein mit dunklem, tiefgezogenen Dach
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Hermkes Siedlung

Die vom Architekten Bernhard Hermkes entworfene Siedlung war eines der ersten großen Bauprojekte nach dem 2. Weltkrieg und wurde von 1950-52 realisiert.

Backsteingebäude mit zwei Türmen
ww.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Victoria Kaserne

Das 31er Regiment der 1. Thüringischen Infanterie stationiert erhielt zwischen 1878 bis 1983 eine große Kasernenanlage, von der nur noch ein Backsteingebäude mit zwei Türmen erhalten ist.

Halbrundes Backsteingebäude mit bogenförmigen Fenstern
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Thedebad

Das halbrunde Backsteingebäude wurde 1880/81 als öffentliche Badeanstalt der überwiegende armen Bevölkerung der Altstadt errichtet.