Das inzwischen denkmalgeschützte Renaissancegebäude wurde 1873 von der Preußischen Staatshochbauverwaltung als Landesgericht errichtet und 1907 um ein Backsteingebäude im Rundbogenstil erweitert, das als Amtsgericht fungierte.
Ein NS-Sondergericht verhängte hier 1933 die Todesurteile gegen August Lütgens, Walter Möller, Bruno Tesch und Karl Wolf, die fälschlicherweise beschuldigt wurden, beim Altonaer Blutsonntag 1932 für den Tod von zwei SA-Männern verantwortlich gewesen zu sein. Die inzwischen aufgehobenen Urteile wurden 1933 im Innenhof vollzogen, woran heute eine Gedenktafel erinnert.
Heute sind beide Gebäude Sitz des Amtsgerichtes Altonas.
Anschrift: Max-Brauer-Allee 89-91