Baudenkmäler in Altona

Ehemaliges Schwesternwohnheim

Ein viergeschossiger, L-förmiger kubischer Flachdachbau aus überwiegend ockerfarbigen Backsteinen.
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Das von Gustav Oelsner entworfene „Haus der Schwesternschaft“ von 1927 ist ein viergeschossiger, L-förmiger kubischer Flachdachbau aus überwiegend ockerfarbigen Backsteinen. Die Klinkersteine sind unterschiedlich vermauert. Der durch ein Vordach betonte Eingang des Gebäudes liegt auf der Rückseite und war zum ehemaligen Krankenhaus hin ausgerichtet. Die Fenstertüren im Erdgeschoss sind mit großen, grünen Milchglasscheiben verglast. Das Treppenhaus wird durch einen Glasvorbau belichtet.

Eine Besonderheit sind die um die Ecke gehenden Fenster. Im Inneren befanden sich rund 50 Appartements, Gemeinschaftsküchen und Bäder. Für die Innenausstattung ließ Oelsner Möbel im neuen Stil kommen und belastete den Stadtetat mit 80.000 € extra, da bereits Möbel angeschafft worden waren, die Oelsner unpassend für dieses Gebäude fand. Der Bau sorgte für kontroverse Diskussionen unter den Zeitgenossen. Einige sahen ihn als Verschandelung der Gegend an, da er sich deutlich vom Stil der anderen Gebäude unterschied.

Das Gebäude wurde im Krieg teilweise zerstört und 1948 wieder aufgebaut. Bis in die 1970er Jahre gehörte es zum Krankenhaus. Nach dem Umzug des Krankenhauses nutzte die Behörde für Soziales und Gesundheit das Gebäude.

Anschrift: Max Brauer Allee 136

Zum Weiterlesen

Haus aus hellem Stein mit dunklem, tiefgezogenen Dach
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Hermkes Siedlung

Die vom Architekten Bernhard Hermkes entworfene Siedlung war eines der ersten großen Bauprojekte nach dem 2. Weltkrieg und wurde von 1950-52 realisiert.

Häuserreihe mit glatter, weißer Fassade, weißen Sprossenfenstern und grauem Dach
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Wohnanlage Moltkeblock

Die von 1922 bis 1925 errichtete Wohnanlage ist eines der ersten Wohnungsbauprojekte in Altona. Der Molteblock besteht aus drei- bis viergeschossigen Bauten mit Satteldach, die insgesamt 201 Wohnungen beinhalten.

Vier- und fünfgeschossige Backsteingebäude aus rotem Backstein, mit Giebelfassaden und weißen Sprossenfenstern.
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Wohnanlage Leverkusenstieg / Bessemerweg

Die Wohnanlage wurde zwischen 1913 und 1928 für den Altonaer Spar- und Bauverein errichtet. Sie besteht aus vier- und fünfgeschossigen Backsteingebäuden mit Giebelfassaden.