Baudenkmäler in Altona

Fischauktionshalle

Nahaufnahme des Eingangsbereichs mit großer grüner Tür.
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Das imposante Backsteingebäude im Stil einer römischen Markthalle wurde 1896 eingeweiht. Sie besitzt eine dreischiffige Basilika sowie eine Vierungskuppel. Bei den Bombenangriffen im 2. Weltkrieg wurden Dach und Kuppel zerstört und anschließend nur notdürftig repariert. Von 1897 bis in die 1950er Jahre fanden in ihr Fischauktionen statt.

Nach der Verlagerung des Fischhandels Ende der 1970er Jahre in die Großmarkthallten stand die Fischauktionshalle leer und verfiel. Pläne, sie abzureißen, trafen auf Widerstand bei den Anwohnern, die sich für den Erhalt stark machten. Die Fischauktionshalle wurde im Zuge der Neugestaltung des Fischmarkts Ende der 1980er Jahre saniert, wobei gestalterische Elemente anhand von alten Plänen und Fotos rekonstruiert wurden. Das inzwischen denkmalgeschützte Gebäude wird jetzt für Veranstaltungen genutzt. Beispielsweise kann hier sonntags während und nach dem Fischmarkt gefeiert werden.

Anschrift: Große Elbstraße 9

Zum Weiterlesen

Haus aus hellem Stein mit dunklem, tiefgezogenen Dach
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Hermkes Siedlung

Die vom Architekten Bernhard Hermkes entworfene Siedlung war eines der ersten großen Bauprojekte nach dem 2. Weltkrieg und wurde von 1950-52 realisiert.

Häuserreihe mit glatter, weißer Fassade, weißen Sprossenfenstern und grauem Dach
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Wohnanlage Moltkeblock

Die von 1922 bis 1925 errichtete Wohnanlage ist eines der ersten Wohnungsbauprojekte in Altona. Der Molteblock besteht aus drei- bis viergeschossigen Bauten mit Satteldach, die insgesamt 201 Wohnungen beinhalten.

Vier- und fünfgeschossige Backsteingebäude aus rotem Backstein, mit Giebelfassaden und weißen Sprossenfenstern.
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Wohnanlage Leverkusenstieg / Bessemerweg

Die Wohnanlage wurde zwischen 1913 und 1928 für den Altonaer Spar- und Bauverein errichtet. Sie besteht aus vier- und fünfgeschossigen Backsteingebäuden mit Giebelfassaden.