Baudenkmäler in Altona

Goßlerhaus (ehemals Landhaus Blacker)

Weißes Gebäude mit vielen Fenstern und Säulen auf einem Anwesen mit grüner Wiese und Bäumen.
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Der englische Kaufmann John Blacker ließ das klassizistische Landhaus 1794 von dem Architekten Christian F. Hansen erbauen. Das Anwesen wechselte im 19. Jahrhundert häufig den Besitzer und wurde 1897 von John Henry Goßler erworben. Er ließ das vormals einstöckige Gebäude in ein zweistöckiges umbauen. Nach dem Brand 1901 konnte es nach den alten Plänen wiederaufgebaut werden. 1924 kaufte die Gemeinde Blankenese das Gebäude und nutzte es als Rathaus, von 1937 bis 2005 war das Goßlerhaus Sitz des Ortsamts Blankenese.

2006 wurde das Haus von einem Hamburger Mäzen erworben, renoviert und anschließend in die gemeinnützige Klaus Schümann Stiftung überführt. Seitdem ist es an die Bucerius Law School vermietet, die es als Tagungsstätte nutzt. Im Haus wurde 2008 die Horst-Janssen-Bibliothek eingerichtet, in der das Werk des Zeichners und Graphikers im Mittelpunkt steht.

Anschrift: Goßlers Park 1

Zum Weiterlesen

Haus aus hellem Stein mit dunklem, tiefgezogenen Dach
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Hermkes Siedlung

Die vom Architekten Bernhard Hermkes entworfene Siedlung war eines der ersten großen Bauprojekte nach dem 2. Weltkrieg und wurde von 1950-52 realisiert.

Häuserreihe mit glatter, weißer Fassade, weißen Sprossenfenstern und grauem Dach
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Wohnanlage Moltkeblock

Die von 1922 bis 1925 errichtete Wohnanlage ist eines der ersten Wohnungsbauprojekte in Altona. Der Molteblock besteht aus drei- bis viergeschossigen Bauten mit Satteldach, die insgesamt 201 Wohnungen beinhalten.

Vier- und fünfgeschossige Backsteingebäude aus rotem Backstein, mit Giebelfassaden und weißen Sprossenfenstern.
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Wohnanlage Leverkusenstieg / Bessemerweg

Die Wohnanlage wurde zwischen 1913 und 1928 für den Altonaer Spar- und Bauverein errichtet. Sie besteht aus vier- und fünfgeschossigen Backsteingebäuden mit Giebelfassaden.