Baudenkmäler in Altona

Hochkamp Siedlung

Kastiges weißes Haus mit überstehendem Dach und teils kleinen runden Fenstern.
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Die Hochkamp Siedlung ist eine Villensiedlung, die in den 1890er Jahren auf Initiative von Friedrich Leopold Loessener gegründet wurde. Er erwarb das als Acker genutzte Gelände von Schleswig Holstein, ließ Straßen- und Versorgungsleitungen anlegen und schloss mit der königlichen Eisenbahnstation Altona einen Vertrag, die 1898 die Station Hochkamp eröffnete.

Bis heute verpflichtet die sogenannte „Hochkamp Klausel“ die Eigentümer auf einem weitläufigen Gelände (die Mindestgrundstücksgröße liegt bei 1500 Quadratmetern) nur eine Wohnvilla zu bauen. In Folge dessen ist der Hochkamp ein einheitliches Viertel mit großen Grundstücken und repräsentativen Häusern, die überwiegend aus der Gründerzeit stammen.

Sehenswerte Häuser aus einer späteren Epoche sind die 1928 von Heinrich Amsick für den späteren Hamburger Bürgermeister Kurt Sieveking im Stil des Neuen Bauens errichtete Villa in der Dörpfeldstraße 39 und das turmartige Wohnhaus Nordwald, das nach Entwürfen von Werner Kallmorgen entstand, in der Brentanostraße 13. Im Hochkamp wohnten u.a. Ernst Voss, Mitbegründer der Werft Blohm & Voss, sowie der Komponist und Intendant Rolf Liebermann.

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Haus aus hellem Stein mit dunklem, tiefgezogenen Dach
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Hermkes Siedlung

Die vom Architekten Bernhard Hermkes entworfene Siedlung war eines der ersten großen Bauprojekte nach dem 2. Weltkrieg und wurde von 1950-52 realisiert.

Backsteingebäude mit zwei Türmen
ww.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Victoria Kaserne

Das 31er Regiment der 1. Thüringischen Infanterie stationiert erhielt zwischen 1878 bis 1983 eine große Kasernenanlage, von der nur noch ein Backsteingebäude mit zwei Türmen erhalten ist.

Halbrundes Backsteingebäude mit bogenförmigen Fenstern
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Thedebad

Das halbrunde Backsteingebäude wurde 1880/81 als öffentliche Badeanstalt der überwiegende armen Bevölkerung der Altstadt errichtet.