Baudenkmäler in Altona

Phoenixhof (ehemaliges Ottensener Eisenwerk)

Gebäude aus Backstein und Eisenelementen
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Das Ottensener Eisenwerk wurde 1880 von den beiden Belgiern Pommeé & Nicolas gegründet, die sechs Jahre zuvor nach Deutschland gekommen waren und bei Menck & Hambrock gearbeitet hatten. Das Eisenwerk überstand den Krieg fast unbeschadet und existierte unter wechselnden Besitzern bis in die 1970er Jahre fort.

1978 erwarb die Essen KG das Gelände und begann Anfang der 1990er mit den Architekten Niels Otzen und Dirk Heubel mit einem denkmalgerechten Umbau. Die alte Fabrikhalle von 1892 (sog. Phoenixhalle) wurde 1997 wieder eingeweiht und zum Bauwerk des Jahres gewählt. Ebenfalls saniert wurden die alte Fischräucherei, mehrere Industriehallen und das ehemalige Verwaltungsgebäude in der Ruhrstraße. Hier sind heute zahlreiche Geschäfte aus dem gehobenen Design-Bereich, Gastronomie sowie Büros ansässig.

Anschrift: Ruhrstraße, Schützenstraße, Stahltwiete

Zum Weiterlesen

Haus aus hellem Stein mit dunklem, tiefgezogenen Dach
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Hermkes Siedlung

Die vom Architekten Bernhard Hermkes entworfene Siedlung war eines der ersten großen Bauprojekte nach dem 2. Weltkrieg und wurde von 1950-52 realisiert.

Backsteingebäude mit zwei Türmen
ww.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Victoria Kaserne

Das 31er Regiment der 1. Thüringischen Infanterie stationiert erhielt zwischen 1878 bis 1983 eine große Kasernenanlage, von der nur noch ein Backsteingebäude mit zwei Türmen erhalten ist.

Halbrundes Backsteingebäude mit bogenförmigen Fenstern
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Thedebad

Das halbrunde Backsteingebäude wurde 1880/81 als öffentliche Badeanstalt der überwiegende armen Bevölkerung der Altstadt errichtet.