Baudenkmäler in Altona

Reihenhäuser im Rulantweg

Reihenhäuser aus braunem Stein, vor denen Büsche und Bäume wachsen.
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Diese Reihenhaussiedlung wurde 1927 erbaut und ist untypisch für das wohlhabende Villenviertel in Othmarschen. Möglich war der Bau, da die Häuser auf städtischen Grundstücken errichtet wurden. Von den ursprünglich zwei geplanten Zeilen wurde nur eine realisiert. Es sind Reihenhäuser für gehobene Wohnansprüche, mit denen Gustav Oelsner zeigen wollte, dass man auch auf engerem Raum komfortabel wohnen kann. Die Zielgruppe waren Bewohner mittleren Einkommens. Die dreigeschossigen kubischen Häuser haben eine einfache Form, ihre Fassaden sind durch Material und Farbe gestaltet. Die unteren beiden Geschosse haben den für Oelsner typischen gelben Klinker, das etwas zurückversetzte Dachgeschoss hat eine hellblaue Farbgebung. Die Häuser haben vorgezogene Eingangsfassungen aus Beton. Der Gesamtblock ist durch horizontale Bänder, wie den zurückversetzten Dachgeschossen und Fenstern, miteinander verbunden. Die Wohnungen verfügen über einfache und klare Grundrisse. Im Erdgeschoss befinden sich Wohn- und Speisezimmer, die zum Garten hin ausgerichtete Küche und das Gäste WC. Im ersten Obergeschoss befinden sich zwei Zimmer, eine Kammer und ein Bad, im Dachgeschoss zwei Kammern und ein Bodenraum sowie der Zugang zur Dachterrasse. Eine Außentreppe führt vom Keller in den Garten. Die Siedlung wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise beschädigt. Die Häuser 2-12 blieben erhalten, aber die heutigen Fenster entsprechen nicht mehr der ursprünglichen Aufteilung. Die Häuser 14-16 wurden zerstört und wiederaufgebaut, was an der anderen Fassadengestaltung deutlich zu erkennen ist.

Anschrift: Rulantweg 2-16

Zum Weiterlesen

Haus aus hellem Stein mit dunklem, tiefgezogenen Dach
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Hermkes Siedlung

Die vom Architekten Bernhard Hermkes entworfene Siedlung war eines der ersten großen Bauprojekte nach dem 2. Weltkrieg und wurde von 1950-52 realisiert.

Häuserreihe mit glatter, weißer Fassade, weißen Sprossenfenstern und grauem Dach
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Wohnanlage Moltkeblock

Die von 1922 bis 1925 errichtete Wohnanlage ist eines der ersten Wohnungsbauprojekte in Altona. Der Molteblock besteht aus drei- bis viergeschossigen Bauten mit Satteldach, die insgesamt 201 Wohnungen beinhalten.

Vier- und fünfgeschossige Backsteingebäude aus rotem Backstein, mit Giebelfassaden und weißen Sprossenfenstern.
www.bildarchiv-hamburg.de / Christoph U. Bellin

Baudenkmäler in Altona Wohnanlage Leverkusenstieg / Bessemerweg

Die Wohnanlage wurde zwischen 1913 und 1928 für den Altonaer Spar- und Bauverein errichtet. Sie besteht aus vier- und fünfgeschossigen Backsteingebäuden mit Giebelfassaden.